Uraufführung: JUDITH und das Wunder der Schöpfung 2026

„Judith und das Wunder der Schöpfung“ – eine grandiose Glaubensgeschichte und ein Plädoyer für die Bewahrung der Schöpfung, die generationsübergreifend uns alle angeht!
© Stiftung Creative Kirche

Premiere: 21. Februar 2026 Dortmund

Die Idee:

Sie haben es wieder geschafft – die Stiftung Creative Kirche aus Witten/NRW bringt seit 2010 („Die 10 Gebote“) regelmäßig zwischen 2000-3000 Sängerinnen und Sänger aus Laienchören mit professionellen Musicaldarstellenden, Musikern und kreativen Köpfen zusammen, um die christliche und populäre Chor- und Musicallandschaft mit grandiosen, emotionalen, immer zeitgeschichtlich relevanten Aufführungen in den ganz großen Hallen der Republik zu bereichern. Entsprechend hoch sind die Erwartungen auch an das neueste Werk, dessen Planung bereits 2019 durch einen Impuls des damaligen Präses Nikolaus Schneider beim Kirchentag in Dortmund begann.

Das Kreativteam bildete sich um die mit Großprojekten lang erfahrenen Organisatoren der Creativen Kirche, den Autor Kevin Schroeder, den Produzenten Michael Herberger, die Songwriter Laura Diederich, Ilja Krut, Johannes Pinter sowie die Arrangeurin Miriam Schäfer, die gemeinsam mit Roland Orthaus auch den Mega-Chor mit 3000 Singenden im Alter von 7 – 92Jahren bei beiden Aufführungen am 21.2.2026 dirigiert. Die Regie übernahm Christoph Drewitz. Bevor die, um es vorweg zu nehmen, beeindruckende und berührende offizielle Premieren- Aufführung begann, führten Michael Kleiböhmer und Eckhard von Hirschhausen nicht nur kurzweilig in den Plot, sondern auch in die umfassende Botschaft des Stückes ein: es geht um die Bewahrung der Schöpfung, ein „im besten Sinne konservatives, bewahrendes Thema, das alle Generationen angeht“. Was hinterlassen wir unseren Kindern und Enkeln, wenn wir es nicht schaffen, die akut gefährdeten fünf Dimensionen Luft zum Atmen, Wasser zum Trinken, Pflanzen zum Essen, erträgliche Temperaturen sowie menschliches Miteinander zu bewahren. Was können wir hier vor Ort am Ende bewegen? Botschafter kann jeder einzelne Mensch sein – bewegt aus dem Abend herausgehen, davon erzählen, sich informieren und noch mehr Menschen ansprechen, um somit selbst wirksam und Teil der Problemlösung zu werden, so Eckhart von Hirschhausen.

Über den Tellerrand hinaus blicken die Veranstalter auch noch, denn das Geld, was in die bei der Creativen Kirche bekannten gelben Eimer gespendet werden kann, geht an www.brot-fuer-die-welt.de, explizit zur Rettung der Wälder als größte CO2 Spender, die es weltweit unbedingt zu erhalten gilt.

Die Handlung:

Die Judith in der Bibel gilt als Personifikation des jüdischen Widerstands, der Weisheit und des Vertrauens auf Gott. Die Judith im Stück (Alida Will), Enkelin des technikversierten Opas Jakob mit viel Lebenserfahrung aus der „1. Generation“ (Frank Logemann), wird ungewollt von ihrem äthiopischen Freund Ammo (Oliver Edward) schwanger. Judith ist voller Ängste und kann sich nicht vorstellen, wie sie als „Letzte Generation“ in der gegenwärtig prekären Situation ein Kind bekommen soll. Ihre eigenen Eltern haben sich getrennt (Charlotte Heinke, Detlef Leistenschneider), ihr Bruder Micha (Benjamin Oeser) zeigt sich rassistisch und lehnt den ausländischen Freund erstmal voller Vorurteile ab. Überwältigt von ihren Ängsten schließt sich Judith zusammen mit ihrer besten Freundin (Josefine Rau) einer friedlichen Gruppe von Umweltaktivisten an und versucht, anderen Menschen die Schönheit der Erde zu veranschaulichen. Gestärkt von dieser Liebe, entschließt sie sich, ihr Kind alleine zu bekommen. Ammo seinerseits liebt Judith weiterhin und möchte mit ihr und dem Baby eine gemeinsame Zukunft gestalten. Mit seiner unerschütterlichen Zuversicht und bedingungslosen Liebe verwirrt er Judith, denn selbst im Gefängnis mit drohender Abschiebung, da sein Stipendium nicht verlängert wurde, hält er an seinem tiefen Glauben fest:

© Stiftung Creative Kirche

Ammo will Judith während einer Demonstration ihrer Umweltgruppe, die inzwischen von radikalen Kräften sowie Gegendemonstranten unterwandert worden ist, vor Polizeigewalt schützen und gerät deshalb in Gewahrsam. Letztlich sagt Micha für ihn aus, Ammo kommt frei. Er soll aber abgeschoben werden, denn im Netz kursiert ein die Situation verfälscht darstellender Videoausschnitt, bei dem es so aussieht, als hätte Ammo den ihn festnehmenden Polizisten geschlagen.

Die verzweifelte Judith übernimmt letztlich Verantwortung für sich, für ihr Kind und für Ammo, indem sie an die Menschen appelliert. Alle haben Angst vor der Zukunft, jede Generation hat mit gegenwärtigen Gefahren und Nöten zu kämpfen, die nur von allen gemeinsam überwunden werden können. Endlich zuversichtlich weiß Judith, dass sie Ammo wiedersehen wird.

Die Spielszenen, die Gesangs- und Chorstücke sind klug mit der biblischen Schöpfungsgeschichte nach Genesis verwoben. Jeder Schöpfungstag wird auf Deutsch und auf Hebräisch vorgelesen, die Einblendungen auf zwei großen Leinwänden helfen beim Verständnis. Emotional verstärkt wird dies durch einen halbtransparenten Vorhang in der Bühnenmitte, auf dem als Projektionsfläche passende Bilder die Mondlandung Ende der 60er Jahre, den Blick auf unsere Erde aus der Ferne, Lichtspiele, Wasser- und Wolkenbewegungen oder Tiere erkannt bzw. symbolhaft erahnt werden können.

© Stiftung Creative Kirche

Theologisch steht Judith für uns alle, die Menschen, die sich um die Zukunft sorgen, Beziehungen voller Konflikte erleben und sich fragen, was für eine Welt sie ihren Kindern hinterlassen. Opa Jakob ist der Techniker, die Industrialisierung, Mutter Esther als Museumskuratorin eine Bewahrerin der Vergangenheit, der Polizist Micha ein Rebell, der mit einfachen Lösungen die Welt verändern will.

Und Ammo? Er steht für Gott, der die Menschen mit seiner bedingungslosen Liebe verwirrt, herausfordert, sich Gewalt und Konflikten stellt, wie Jesus am Kreuz. Zuletzt erkennt Judith, dass es zur Liebe ein Gegenüber bedarf und dass es an uns liegt, diese Liebe, aus der heraus wir alle geschaffen wurden, wiederzufinden und den jeweils zeitaktuellen Konflikten und Ängsten entgegenzusetzen. Wir alle gemeinsam – das Wunder des Lichts.

Die Aktiven:

Die Cast wird durch erfahrene Musicaldarstellende, allesamt bereits in anderen, auch großen und einer breiten Öffentlichkeit bekannten Produktionen tätig gewesen, gebildet. Frank Logemann war bereits 2010, beim ersten Mass-Choir-Projekt der Creativen Kirche „Die 10 Gebote“, als Aaron mit dabei. 13 MusikerInnen brillieren in den teils energiegeladenen, aggressiven, teils wunderbar melodischen, eingängigen Songs. Miriam Schäfer und Roland Orthaus synchronisieren Musik und Gesang durch ihr charismatisches, punktgenaues, paralleles Dirigat. Beide sind Gospelchorleitende, die viel Erfahrung mit großen, vielschichtigen Chören in ihrer Vita aufweisen können und bereits frühere Großproduktionen der Creativen Kirche begleitet bzw. angeleitet haben.

Ton- und Lichtregie arbeiten dem Werk in der riesigen Westfalenhalle mit nochmals 6000 Gästen wunderbar zu und lassen den Chor, der die gesamte Westkurve auf zwei Rängen einnimmt, im Wechsel mit der Bühnen-Cast, dem Orchester, den stilisierten, aber effektvoll zu verschiebenden Bühnenelementen und sogar das immer wieder mit in die Handlung einbezogene Publikum klanglich und visuell erstrahlen.

Der Chor:

71 Chöre und Singgemeinschaften, darunter eigens temporär gegründete Projektchöre finden sich zu dem 3000 Stimmen starken Chor zusammen. Teilweise ganze Familien nehmen teil. Es wurden wöchentliche Chorproben, Eigenstudium und die erste gemeinsame Probe im September 2025 von den Teilnehmenden investiert. Noch kurzfristig wurden Choreografien hinzugenommen, geändert und am Ende perfekt in Klang und Szene gesetzt.

© Stiftung Creative Kirche

So agieren die Singen nicht nur als bombastische Stimmgewalt, Gänsehaut schenkendes Summen oder Raunen, gemeinsam mit dem Publikum zu einem spontanen Mega-Chor im besten und ursprünglichsten Sinn zusammenschmelzendes Ooh und Aah, sondern auch als lebendiges Bühnenbild. Es werden fliegende Vögel mit den Notenheften dargestellt, Wetterereignisse reibend, schnipsend und trommelnd erzeugt, kämpferische Stimmungen durch geschüttelte Fäuste abgebildet oder sinngebende farbige Bilder ‚gemalt‘, indem die an sich weiße (friedfertig, sanfte, liebende) Kleidung durch schwarze Jacken in bedrohliche, aggressive, abweisende Kulisse verwandelt wird.

Eine kleinere Gruppe Sänger und Sängerinnen auf der Bühne fungieren als Ensemble und spielen mit den Hauptdarstellenden Museums-, Demonstrations- oder Protestszenen, laufen mit Kerzen durch das zum mitsingende animierte Publikum und bilden somit greif- und sichtbar die Verbindung zwischen Gästen, Ensemble, Musizierenden und Choristen.

„Mit Musik Gottes Schöpfungswerk lobpreisen“, „Intensive Gemeinschaft durch das gemeinsame Aus- und Einatmen erleben und einen gemeinsamen Pulsschlag erzeugen, der auf das Publikum sowohl intellektuell durch die Texte (Anm.: auf zwei große Leinwände projiziert), als auch emotional durch Rhythmus und Klang übergeht“ – so empfinden Sänger und Sängerinnen ihr Tun. Und das funktioniert stark, faszinierend, energetisch und ergreifend.

Das Fazit:

Egal, ob man sich eher in der Popular-, Musical- oder christlichen Musikwelt beheimatet fühlt, lohnt es sich unbedingt, auf die Tour in 2027 zu warten. Sei es aktiv im jeweils großen Chor mitsingend oder als Publikum die bombastische Aufführung genießend, dieses epische Chor-Musical wird die charismatische Wirkung seines Plädoyers zur Bewahrung der Schöpfung und zu gegenseitiger Menschenliebe in jedem Fall entfalten – auch in deiner Nähe:

  • 31.01.2027 in Mannheim
  • 6.02.2027 in Hannover
  • 27.02..2027 in Bonn
  • 10.04.2027 in Nürnberg

Alle Informationen sind unter www.chormusicals.de bzw. www.creative–kirche.de zu finden.

 

 
Vielen Dank an die Creative Kirche für die Einladung und anhaltende Kooperation!

Artikel von Corinna