This is the greatest show 2026

Tourstart in Oberhausen

(c) Semmel Concerts

Premiere: 17. März 2026 – rezensierte Vorstellung: 18. März 2026

Seit der Premiere der allerersten Aufführung von This is THE GREATEST SHOW am 12. März 2020, hat die spektakuläre Tour sich zu einem absoluten Highlight im Frühjahr etabliert.

Hier erwarten uns nicht nur die größten Musical-Hits von Top-Solisten der Musicalszene wie Friedrich Rau, Michaela Schober, Patrick Stanke, Filippo Strocchi, Roberta Valentini und dem diesjährigen Special Guest Prince Damien, sondern auch eindrucksvolle Choreografien, eine großartige Bühnenshow, spektakuläre Lichteffekte und ein gewaltiger Live-Sound.

Neben dem finalen Höhepunkt der Show – die Reise in die faszinierende Welt des legendären Zirkuspioniers P. T. Barnum aus The Greatest Showman – können die Besuchenden sich in diesem Jahr unter anderem auf Songs aus bekannten Klassikern wie Moulin Rouge, Tanz der Vampire und Elisabeth sowie auf eine besondere Version von Defying Gravity aus dem Musical Wicked freuen. Aber auch neue Produktionen wie Back to the Future oder Maria Theresia – Das Musical liefern immer wieder neue musikalische Akzente. Der Kuss der Spinnenfrau lässt das Publikum mit der Frage zurück: Wie politisch darf Musical sein?

Andreas Luketa von Sound of Music Concerts präsentiert auch in diesem Jahr wieder eine mitreißende Show voller Überraschungen und brandneuer Songs. Gemeinsam mit den fesselnden Choreografien von Yara Hassan erleben wir hier eine moderne, packende, romantische, aber vor allem energiegeladene Show.

This is the Greatest Show begeistert natürlich auch unser Autorinnenteam. Damit ihr unterschiedliche Eindrücke gewinnen könnt, haben wir uns überlegt, euch unsere jeweiligen persönlichen Highlights zu präsentieren. Denn eines dürfen wir bei den Berichten, jedem Lob und aller Kritik nie vergessen: Geschmäcker sind unterschiedlich!

Deshalb freuen wir uns umso mehr, hier unterschiedliche Facetten und individuelle Vorlieben beleuchten zu können.

Vorstellung am 18. März in Oberhausen

In bewährter Tradition wurde die Show mit dem Titelsong This Is the Greatest Show aus dem gleichnamigen Film eröffnet, was den Saal direkt zum Kochen brachte.

(c) Semmel Concerts

Eigentlich müsste ich jetzt wirklich jeden Song erwähnen, denn sie waren allesamt absolut großartig. Das würde jedoch den Rahmen sprengen; deshalb teile ich meine persönlichen Highlights und warte gespannt auf die Artikel meiner Kolleginnen.

Friedrich Rau sorgte direkt zu Beginn mit einer der emotionalsten Versionen von Wenn sie diesen Tango hört aus dem Pur-Musical Abenteuerland für bewegende Momente. Meine Gänsehaut resultierte aber nicht allein aus dem großartigem Gesang, sondern auch aus dem bewegenden Tangotanz von Melissa Laurenzia Peters und Tayler Davis. Genau das macht diese Show aus: Neben einer grandiosen Band stehen nicht nur fantastische Sänger und Sängerinnen auf der Bühne. Nein, für mich sind es die beeindruckenden Tanzeinlagen, die diese Show ausmachen. Die Kombination packender Songs und Tanznummern – mit denen die jeweiligen Inhalte noch unterstrichen werden – begeistert mich immer wieder.

Aber kommen wir zu meinem absoluten Highlight des ganzen Abends: Roberta Valentini als Madame Fuchs und Verena Mackenberg als Maria Theresia setzten mit ihrem Medley des Musicals Maria Theresia, das aktuell in Wien läuft, bereits im ersten Akt einen emotionalen Höhepunkt.

Als großer Roberta-Valentini-Fan bereite ich mich emotional immer darauf vor, von ihrem Auftritt überwältigt und tief berührt zu werden. Und doch gelingt es ihr immer wieder, mich zu überraschen. Ich wiederhole meine Worte aus einem vorherigen Bericht nur zu gerne: Roberta Valentini ist jedes Mal eine Wundertüte. Ihre stimmliche Brillanz hat mich so überwältigt, dass ich beinahe versäumt hätte, zu applaudieren. Sowohl die zarten als auch die kraftvollen Passagen meisterte sie hervorragend – doch nicht nur Valentini brillierte in diesem Song. Auch Verena Mackenberg begeisterte mit ihrer stimmlichen Darbietung und zeigte innerhalb dieses kurzen Einblicks eine unglaubliche Charakterentwicklung. Gemeinsam harmonierten die beiden Frauen auf wunderbare Art und Weise.

Totale Finsternis aus dem Musical-Klassiker Tanz der Vampire gehört sicherlich nicht zu den unerwarteten Titeln, diese Version von Esther-Larissa Lach und Filippo Strocchi habe ich bisher aber noch nicht gehört. Insbesondere Lach konnte mit ihrem Stimmvolumen Akzente setzen und harmonierte hervorragend mit Strocchi.

Friedrich Rau leitete mit der Frage „Wie politisch darf Musical sein?” ein packendes Medley aus Der Kuss der Spinnenfrau ein. Sowohl Verena Mackenberg als Spinnenfrau als auch Rau und Strocchi überzeugten in ihren jeweiligen Rollen. Besonders herausgestochen ist jedoch Michaela Schober mit Der Morgen danach. Beim Finale des Medleys trat schließlich das Ensemble geschlossen auf die Bühne und verstärkte die Botschaft des Songs mit einer stimmgewaltigen und darstellerisch eindrucksvollen Darbietung.

Als Special Guest war Prince Damien angekündigt, der als Michael Jackson aus dem Musical MJ begeisterte. Seine tänzerische Darbietung sowie seine stimmliche Leistung waren perfekt auf die Rolle abgestimmt. Es war ein Vergnügen, einen Einblick in dieses Musical zu bekommen. In einer besonderen Akustikversion des Adele-Songs Hello zeigte der Sänger eindrucksvoll, was er stimmlich draufhat.

(c) Semmel Concerts

Ich muss gestehen: Eigentlich kann ich Ich lass los aus der Eiskönigin nicht mehr hören. Wenn das Lied allerdings in gleich vier Sprachen gesungen wird, liebe ich es wieder. Verena Mackenberg startete mit den deutschen Texten, Roberta Valentini steuerte italienische Passagen bei und Froukje Zuidema den niederländischen Songtext. Gemeinsam sangen die Power-Frauen dann die englischen Liedtexte.

Wer jetzt denkt: Nach so vielen Highlights kann der zweite Akt nur schwächer werden, irrt sich.

Insbesondere das Medley aus Romeo & Julia von Peter Plate und Ulf Leo Sommer sorgte für tosenden Applaus. Michaela Schober sorgte als Amme mit ihrer genialen Darbietung des Songs Hormone nicht nur für zahlreiche Lacher, sondern heizte auch die Stimmung im Saal an. Wie auch schon im letzten Jahr war ich von dem Ausschnitt aus dem Musicals Death Note total begeistert. Ilias Sidi-Yacoub präsentierte einen meiner absoluten Lieblingssongs, Hurricane, mit beeindruckender Power und Ausdrucksstärke. Außerdem müssen hier unbedingt die fantastischen Tanzeinlagen Erwähnung finden. Das Lied läuft bei mir schon wieder in Dauerschleife.

Mit ihrer Interpretation des Welthits I Will Always Love You von Soul-Ikone Whitney Houston bewies Froukje Zuidema das enorme Talent des gesamten Casts. Während sie die Ballade mit unglaublich viel Gefühl interpretierte und gekonnt stimmliche Variationen einbaute, wurde es im gesamten Saal mucksmäuschenstill. Mit ihrer einzigartigen Mischung aus zarten, gehauchten Tönen und kraftvollen Parts entwickelte die Sängerin diesen Klassiker zu einem weiteren emotionalen Bühnenmoment.

Natürlich war der krönende Abschluss des Abends dem Showman-Block gewidmet. Und ja, ich habe den gesamten Block schon mehrfach live erleben dürfen. Trotzdem ist die gelungene Kombination von Kostümen, die denen aus dem berühmten Film The Greatest Showman verblüffend ähneln, mitreißenden Choreografien, herausragenden Stimmen und Tanzelementen jedes Mal aufs Neue absolut mitreißend und absolut sehenswert.

Hier möchte ich unbedingt Michaela Schober erwähnen, denn sie singt This is me nicht „einfach nur“. Es wirkt viel mehr so, als sei es ihr Song. Als würde sie ihre eigenen Worte an das Publikum richten. Und genau das macht ihre Performance jedes Mal zu etwas ganz Besonderem. Auch stimmlich glänzte sie wie immer – nicht nur in diesem Song! Was für eine tolle Frau, was für eine inspirierende Künstlerin. Danke, Michaela Schober!

Rewrite the Stars interpretierten Friedrich Rau und Froukje Zuidema im Duett. Durch die gefühlvolle Interpretation und das hervorragende Schauspiel habe ich das Lied dieses Mal völlig anders wahrgenommen. Zum ersten Mal gab es keine akrobatische Pole-Dance-Performance von Sergiy Mishchurenko. Das war einerseits sehr schade, zumal er mich in jedem Jahr mit seinen atemberaubenden Bewegungen fasziniert und völlig in seinen Bann gezogen hat. Andererseits lag nun aber der gesamte Fokus auf Friedrich und Froukje.

Außerdem auf der Bühne waren: Jan Großfeld, der durch seine unglaubliche Bühnenpräsenz auffiel und vom dem ich mir gerne noch mehr solistische Einlagen gehört hätte. Ebenso dabei waren Lina Kropf und Simon Staiger sowie Taylor Davis und Amber-Chiara Eul, Mattis Moll und Robert Schmelcher.

Es gab jedoch eine Tänzerin, die herausragte und dafür gesorgt hat, dass ich meine Aufmerksamkeit bei From Now On nicht den Solisten, sondern nur ihr widmete: Melissa Laurenzia Peters. Bereits in den vorherigen Tourneen war sie als Dance Captain und Swing Teil des Ensembles. Auch damals fiel mir ihre Ausstrahlung und Eleganz auf. Ihr enormes ausdrucksstarkes Tanztalent, ihre Energie, verbunden mit einer natürlichen Eleganz, und ihre Leidenschaft fürs Tanzen, die aus jedem Schritt und jedem Lächeln spürbar wird, faszinieren mich immer wieder.

Fazit

This is THE GREATEST SHOW! – ein Musical-Entertainment voller Überraschungen, das mit einer neuartigen, mitreißenden Inszenierung begeistert. Neben den bekannten Songs warten immer wieder neue und unbekanntere Stücke auf das Publikum. Band, Sänger, Sängerinnen, Licht, Kostüme … alles ist bis ins letzte Detail durchdacht.

Die Botschaft ist klar:

„It’s everything you ever want, it’s everything you ever need!”

Wer die Show live erleben möchte, findet die aktuellen Termine auf: This is THE GREATEST SHOW! LIVE 2026 – SEMMEL Concerts Entertainment GmbH

Besetzung der Band

  • Gitarre 1: Roman Spilek
  • Gitarre 1: Kirsztian Weinzierl
  • Gitarre 2: Hannes Kühn
  • Gitarre 2: Matthias Lüdeke
  • Keyboard 1: Florian Bölker (MD)
  • Keyboard 2: Sebastian Hartung
  • Drums & Percussion: Martin Grünewald
  • Drums & Percussion: Matthias Plewka
  • Bass: Julian Walleck

Wir bedanken uns für die Einladung.


Artikel von Sandra