Showslot: Der Da Vinci Code – Sakrileg – Deutschsprachige Erstaufführung 2026

© Nico Moser

Premiere & rezensierte Vorstellung: 12. März 2026

Das Theater-Erlebnis „Der Da Vinci Code – Sakrileg“ basiert auf Dan Browns gleichnamigem Buch, welches am 18. März 2003 erschienen ist. Die Verfilmung mit Tom Hanks und Audrey Tautou in den Hauptrollen lief ab dem 19. Mai 2006 in den Kinos. Beides wurde zu einem Welterfolg. Der Thriller begeisterte über 80 Millionen Leser*innen weltweit und hielt sich unglaubliche 48 Wochen lang auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste. Der Film erreichte alleine in Deutschland ca. 6 Millionen Kinobesucher.

Mit der deutschsprachigen Erstaufführung am 12. März 2026 feierte „Der Da Vinci Code – Sakrileg“ Premiere in der My Ticket-Jahrhunderthalle in Frankfurt am Main. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher von Nah und Fern fanden an diesem Abend den Weg in die Halle, die nahezu ausverkauft war. Auf das Publikum wartete eine gut 2,5-stündige Aufführung inkl. einer Pause.

„Der Da Vinci Code – Sakrileg“ beschreibt die spannende Geschichte rund um den Symbolforscher Robert Langdon, der auf der Suche nach dem Heiligen Gral durch ganz Europa reist. Langdon befindet sich aus beruflichen Gründen in Paris und wird von Polizeibeamten auf den Tod eines Mannes angesprochen. Es handelt sich um Jacques Saunière, den Kurator des Louvre. Gemeinsam mit der Polizei begibt Langdon sich auf den Weg zum Louvre, wo die Leiche Saunières noch immer am Boden liegt. Den Ermittlungen zufolge soll Saunière kurz vor seinem Tod noch eine Botschaft an Sophie Neveu, Kryptologin der Pariser Polizei und Enkelin des Kurators, verfasst haben. Demnach soll ihr Großvater Großmeister einer Bruderschaft gewesen sein, der auch Leonardo da Vinci, Isaac Newton, Claude Debussy und Victor Hugo angehört haben sollen.

© Nico Moser

Als Hauptverdächtiger gerät Robert Langdons ins Visier der Polizei und flieht gemeinsam mit Sophie Neveu aus dem Louvre. Bei ihren Recherchen stoßen Robert und Sophie immer wieder auf verborgene Zeichen und Symbole in den Werken Leonardo da Vincis, die unter anderem in einem Kryptex (ein fiktiver, tragbarer Zylinder zur sicheren Aufbewahrung von Geheimnissen, der sich nur durch eine Buchstabenkombination öffnen lässt) versteckt sind. Die beiden wenden sich hilfesuchend an Sir Leigh Teabing, einem Gralsforscher und Freund von Robert. Die drei machen sich auf den Weg um der Sache auf den Grund zu gehen und den Fall zu lösen.

Die Reise führt sie zwischenzeitlich nach London, wo sie weitere Hinweise verfolgen und zu der Erkenntnis kommen, dass die Spur zu einem Mann führt, den alle „Lehrer“ nennen. Zudem erfahren Sie von der These, dass Jesus Christus und Maria Magdalena eine gemeinsame Tochter hatten. Erschwert wird die Suche durch das Eingreifen der sogenannten Prälatur Opus Die. Im Verlauf der Reise decken Robert und Sophie Teabings falsches Spiel auf, denn dieser ist ebenfalls auf der Suche nach dem Heiligen Gral. Unter dem gewaltsamen Einsatz einer Waffe fordert er Robert Langdon auf, den Kryptex zu entschlüsseln, doch Robert kann Teabings überwinden und lässt ihn von der Polizei abführen. In der Rosslyn-Kapelle erfährt Sophie, dass ausgerechnet sie die letzte noch lebende Nachfahrin von Maria Magdalena und Jesus Christus ist. Werden Robert und Sophie am Ende die hinterlassenen Botschaften Saunières entschlüsseln und das Rätsel lösen können? Schaut euch diese tolle Bühneninszenierung an und seid gespannt!

Wie aus anderen Showslot-Produktionen schon bekannt, wird hier mit echten Profis, sowohl auf als auch hinter der Bühne, gearbeitet. Waren wir erst kürzlich von der Lichttechnik und den visuellen Effekten in Transsilvanien („Dracula“) begeistert, setzt sich die Begeisterung beim Da Vinci Code definitiv fort. Ebenso gute Arbeit leisteten die Tontechniker. Die Schauspielerinnen und Schauspieler waren zu jeder Zeit einwandfrei zu verstehen, sodass wir hier keine Kritikpunkte finden können.

© Nico Moser

Hannes Levianto und Helena Charlotte Sigal glänzten in den Hauptrollen des Robert Langdon und der Sophie Neveu und lieferten ein hervorragendes Zusammenspiel ab. Hervor hebt sich zudem Silvio Römer, in der Rolle des Silas. Alles in Allem betrachtet erfreut sich dieses tolle Werk an einem höchst professionellen und schauspielerisch sehr starken Ensemble. Das Zusammenspiel aller Beteiligten harmonierte am Premierenabend die gesamte Aufführung über und verdient hiermit ein großes Lob.

Das Theater-Erlebnis verbindet Hochspannung und Nervenkitzel und bietet den Zuschauerinnen und Zuschauern einen gelungenen Abend. Thriller- und Krimi-Fans kommen hier definitiv auf ihre Kosten und sollten sich das Stück ansehen. Dennoch würden wir das Stück nicht ausnahmslos jedem empfehlen.

Zudem halten wir es für sinnvoll, vorher das Buch gelesen oder den Film gesehen zu haben, um die Hintergründe und die Handlung besser verstehen zu können. Die Tour führt noch bis zum 28. Juni 2026 durch Deutschland und Österreich. Infos und Tickets gibt es über die Homepage www.showslot.com oder bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Premierenbesetzung:

  • Robert Langdon: Hannes Levianto
  • Sophie Neveu: Helena Charlotte Sigal
  • Jacques Saunière / Sir Leigh Teabing: Cusch Jung
  • Silas: Silvio Römer
  • Rémy u.a. : Elias Reichert
  • Bezu Fache: Dave Wilcox
  • Lieutenant Collet u.a.: Christoph Bangerter
  • Schwester Sandrine / Marie Chauvel: Susanna Panzner
  • Vernet u.a.: Lucia Schulz
  • Ensemble: Rene Eichinger, Annika Böbel
  • Swing: Benjamin Muth, Lukas Kaack, Daja Fuhrmann, Maria Mucha
  • Walk-In Cover Ensemble: Jonathan Steinbiß
© Natascha Balß

Die Macher

  • Director: Christoph Drewitz
  • Movement Director: Bart De Clerq
  • Set- und Costume Design: Adam Nee
  • Composer: Julius von Maldeghem
  • Lighting Design: Jack Weir
  • Lighting Programmer: Tom Young, Tom Lee
  • Video Design: Medime Dereby
  • Video Programmer: Judith Noll, Daniel Rohrbach
  • Sound Design: Dennis Heise
  • Associate Sound Design: Marco Krämer
  • Crew: Ludwig Thomas, Jürgen Brandt, Yannic-Lennert Hühnerfuß, Cosima Mebus, Keno Schillo, Xenia Kochler, Julian Klever, Levi Möller, Marvin Mohr, Adam Figuera, Denes Lich, Vincent Schnell, Cordula Standke, Christina Schreiber, Benjamin Kaan Schüssling

Wir bedanken uns recht herzlich bei Showslot für die Einladung und das wirklich tolle Erlebnis.


Artikel von Natascha