Sandra

Ich kann kaum ausmachen, wann meine Begeisterung für die Theaterwelt begonnen hat. Die Musik ist seit dem Kindergarten ein Teil meines Lebens gewesen. So besuchte ich bereits als Kind die musikalische Früherziehung und habe im Anschluss über Jahre hinweg in der Musikschule diverse Instrumente gelernt, bis im Alter von 17 Jahren dann der Gesangsunterricht hinzukam. Theater waren  stets etwas Magisches für mich dar. Richtig eskaliert ist es 2003 nachdem mich das Musical AIDA, damals noch im Colosseum Theater Essen, in seinen Bann gezogen hat. Danach war ich infiziert. Besondere Erinnerungen habe ich zusätzlich an meine Besuche bei WICKED (2008), TARZAN, BONIFATIUS (2019), Dr. SCHIWAGO in Tecklenburg, DER MEDICUS in Fulda, GOETHE, REBECCA in Magdeburg und HAMILTON. Wenn mir ein Stück gefällt, muss ich es mindestens 2x sehen, freue mich über unterschiedliche Cast Zusammensetzungen und verschiedene Perspektiven auf die Bühne.

Neben der Musik habe ich immer gern getanzt und im Alter von 15 Jahren meine ersten Erfahrungen im Unterrichten gefunden. Mein Schwerpunkt lag im Streetdance/Hip-hop, wobei für mich der Mix aus diversen Tanzstilen das Besondere war. Was ich meinen Hip-Hop-Mädels mit auf den Weg gegeben habe: Ihr müsst nicht perfekt tanzen. Aber strahlt und zeigt eure Leidenschaft. Wenn ihr euch vertanzt, verkauft es dem Publikum als euer Solo.

Mit dem Aspekt schaue und bewerte ich heutzutage auch Musicals. Jeder kann sich mal vertanzen, seinen Text vergessen und Unsicherheiten an den Tag legen. Wichtiger ist mir, dass ich Fehler nicht im Gesicht ablesen kann und das Feuer gepaart mit Leidenschaft in den Augen erkennen kann.

In der Schule nahm ich am Literaturkurs teil, in dem wir diverse Stücke auf die Bühne brachten. Zeitgleich hatten wir die Möglichkeit, uns kostenlos Produktionen des Stadttheaters anzusehen.

Ich konnte mich nie auf eine Leidenschaft festlegen und habe bereits im Grundschulalter viel gelesen, Geschichten geschrieben und davon geträumt, eines Tages einen eigenen Roman zu schreiben. Mittlerweile habe ich dieses Ziel übertroffen und lasse meine Geschichten viel Gefühl, ernste Themen und mein Wissen im Bereich der Psychologie mit einfließen. Einen Abend, ohne zumindest ein paar Seiten zu lesen, gibt es bei mir nicht.

Umso schöner ist es, dass ich bei Bühnenlichter beide Leidenschaften ausleben und neben unserem bekannten Schwerpunkt, die Bücherwelt immer weiter ausbauen kann.

Denn am Ende sind die Unterschiede minimal. Jedes Theaterstück basiert auf einer Geschichte, jedes Buch lässt Bilder in meinem Kopf entstehen und am Ende liebe ich Kultur in jeder Form.

Tätigkeitsfelder: Berichte, Fotografie, Bücherwelt

Region: NRW (Schwerpunkt nördliches Ruhrgebiet)


2025

2024


Stand 05/2025