Krebs, Lea-Katharina

© Claudia Künne

Lea-Katharina Krebs absolvierte ihre Ausbildung zur Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin an der Tanzakademie Minkov. Zunächst startete ihre Karriere als Tänzerin u.a. bei großen TV-Shows. Aber auch als Tanzcoach ist Krebs hin und wieder tätig. „Tanzen ist mein Leben.“, verriet Krebs in einem Interview zur Fachtagung Dance, wo sie 2022 und 2023 zu den Referentinnen gehörte.

2019 kam der Gesang dazu, denn Lea-Katharina Krebs gehörte zum Ensemble der B. Sahler Produktion von DIE PÄPSTIN. Aber auch im Tanzensemble des Festspielhauses Füssen gehörten verschiedene Engagements dazu, sowie die Position des Swings am Theaterhaus Stuttgart. Es folgten weitere Produktionen wie DER RING oder DIE ROCKY HORROR SHOW. Seit 2023 gehört Krebs zum ROBIN HOOD Ensemble und hat dort zusätzlich die Coverposition der Marian. 

Soziale Medien: @leakatharina.krebs (Instagram) / Lea Krebs (Facebook)


Lea-Katharina Krebs auf Bühnenlichter.de

2024

2023


Stand 01/2024

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MusicalWinter Hameln – Cast für ROBIN HOOD

„Das wird sicher ein toller Winter in Hameln“

© Spotlight Musicals

Großes Musical-Theater, das ist es, was die Produktionsfirma spotlight musicals an ihrem Stammsitz im Schlosstheater Fulda zeigt und exklusiv in Norddeutschland auf die Bühne des Theaters in Hameln bringt. „Die Päpstin“ oder „Der Medicus“ sind vielen Kulturbegeisterten ein Begriff. Die vormals zweimal verschobene Weltpremiere von „Robin Hood“ stand dieses Jahr endlich an. Über 100.000 Zuschauer haben das Musical, woran der Erfolgskomponist Dennis Martin gemeinsam mit Weltstar Chris de Burgh gearbeitet hat, schon sehen können und feierten das Stück. Die Spielzeit endete am 16. Oktober nach unglaublichen 177 Shows.

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Die Päpstin – München 2022

Zurück in München

Besuchte Vorstellung: 09. April 2022, Matinee

Bereits 2014 gab Päpstin Johanna eine Audienz im Deutschen Theater München. Damals in der Originalproduktion aus Fulda. Vom 06. April 2022 bis 10. April 2022 gab Johanna erneut eine Audienz. Nun allerdings in der Inszenierung des Festspielhauses Neuschwanstein. Diese Inszenierung ist seit 2017 im Süden Deutschlands erfolgreich an verschiedenen Standorten in Bayern und Baden-Württemberg zu erleben.

In dem Musical geht es um das Mädchen Johanna (Kind: Christina Lubich/ Erwachsene: Kristin Backes), das äußerst begabt und wissbegierig ist, aber leider in einer Zeit aufwachsen muss, in der Frauen absolut kein Ansehen genießen, weil sie für den Ursprung der Sünde gehalten werden und ihnen jeglicher Zugang zu Bildung untersagt wird. Dennoch wird Johanna heimlich von ihrer Mutter und ihrem älteren Bruder in Lesen und Schreiben unterrichtet. Als der Geistliche Aeskulapius (Kevin Tarte) eigentlich Johannas Bruder, Johannes, für die Klosterschule testen soll, fällt ihm Johannas Begabung auf. Er will ihr helfen von ihrem tyrannischen Vater (Marc Trojan) wegzukommen und setzt sich für eine Aufnahme Johannas an der Klosterschule ein. Es gelingt dann sogar tatsächlich und Aeskulapius gibt Johanna in die Obhut des Markgrafen Gerold (Patrick Stanke) und dessen Frau Richild (Stefanie Gröning).

© Michael Böhmländer

Johanna hat es weiterhin nicht leicht, sie wird in der Schule von den Jungen gemobbt und auch Richild bringt ihr immer nur Abneigung entgegen. Ihr einziger Vertrauter ist Gerold, in den sie sich auch nach und nach verliebt. Gerold erwidert diese Liebe auch, muss dann aber fortgehen, weil er zum Heer des Kaisers berufen wurde. Als Richild von der Zuneigung zwischen Gerold und Johanna erfährt, verheiratet sie Johanna während Gerolds Abwesenheit. Während der Trauung kommt es zu einem Überfall der Normannen. Johanna kann sich in Sicherheit bringen, doch die gesamte Kirchengemeinde ist schließlich tot, auch ihr Bruder Johannes. Johanna hat ihr Leben als Frau satt und entschließt sich als Johannes weiterzuleben und zum Kloster Fulda aufzubrechen.

Dort widmet sie sich, mit der Unterstützung von Bruder Rabanus (Chris Murray) eigentlich verbotenen medizinischen Studien und erlangt großes Heilerwissen. Da ihr ihr Ruf als guter Heiler vorauseilt wird sie zum Papst berufen, da dieser sehr schwer erkrankt ist. Sie schafft es auch tatsächlich den Papst zu heilen und gehört von nun an zu seinen Vertrauten und scheint endlich dort angekommen zu sein, wo sie immer hin wollte.

Zumal sie auch Gerold mittlerweile wiedergefunden hat und sie ihre Liebe zumindest heimlich endlich ausleben können. Wäre da nicht der intrigante Arsenius (Chris Murray), der schon lange seinen Sohn Anastasius (Christian Schöne) auf den Papstthron bekommen möchte und dafür nicht mal davor zurückschreckt den amtierenden Papst zu vergiften. Allerdings geht sein Plan nicht auf und das Volk wählt Johanna alias Bruder Johannes als neuen Papst, statt seinem Sohn. Das wollen die beiden aber nicht auf sich sitzen lassen, zumal sie Johannas falsches Spiel durchschaut haben, da Anastasius sie früher schon einmal in der Klosterschule gesehen und nun wiedererkannt hat. Und so nimmt Johannas Geschichte leider ein tragisches Ende…

© Michael Böhmländer

Die Inszenierung arbeitet mit einem relativ einfachen Bühnenbild aus Holzelementen, die immer wieder etwas umgebaut wurden für die verschiedenen Szenen und gut eingesetzt wurden. Die beiden Raben (Julia Sophie Ladner und Karin Paulsburg), die als Beschützerfiguren Johannas immer wieder auftauchen wurden geschickt eingesetzt, um mit Tanz- und Akkrobatikeinlagen so manche Umbaumomente zu überbrücken.

Kristin Backes überzeugte stimmlich und schauspielerisch als Johanna und ließ die Zuschauer so richtig emotional mitfühlen. Patrick Stanke war in seiner Rolle als Gerold gewohnt überzeugend und vor allem mit der Ballade „Ein Traum ohne Anfang und Ende“ sorgte er für Gänsehaut. Kevin Tarte verkörperte die etwas väterliche Rolle des Aeskulapius sehr authentisch und auch stimmlich stark und weckte beim Zuschauer Sympathie für die Rolle. Chris Murray war durch den kurzfristigen Ausfall von Felix Martin sogar in zwei Rollen zu sehen, als Arsenius und Rabanus und packte einen mal wieder voll und ganz mit seiner Powerstimme.

Christian Schöne, welcher die Rolle des intriganten Anastasius bereits seit der Welturaufführung immer wieder verkörpert, wusste durchaus auch stimmlich und schauspielerisch zu überzeugen.

Die Kinderdarsteller machten allesamt einen tollen Job und Marc Trojan als tyrannischer Vater Johannas konnte einen wirklich schaudern lassen. Unterstützt wurden die Hauptdarsteller von einem tollen Ensemble, das das Stück wunderbar abrundete.

Alles in Allem ein wirklich gelungenes, schönes und sehr emotionales Stück und eine gute Inszenierung, die den Zuschauer wirklich berührt hat. Im Dezember wird DIE PÄPSTIN wieder im Festspielhaus Füssen zu sehen sein. Der VVK läuft bereits, gespielt wird vom 23. Dezember bis 31. Dezember. 

Ensemble dieser Vorstellung

  • Johanna: Kristin Backes
  • Gerold: Patrick Stanke
  • Aeskulapius: Kevin Tarte
  • Arsenius/ Rabanus: Chris Murray
  • Anastasius: Christian Schöne
  • Mutter/ Richild: Stefanie Gröning
  • Marioza: Tamara Peters
  • Vater: Marc Trojan
  • Papst Sergius: Jens Rainer Kalkmann
  • Lothar: Philipp Sattelberger
  • Ratgar: Daniel Mladenov

Artikel von Claudia

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ZEPPELIN – Das Musical von Ralph Siegel – Welturaufführung

„Die Hindenburg, ein Traum wird wahr…“

Premiere am 16. Oktober 2021

Mit einem Jahr Verspätung konnte am 17. Oktober 2021 endlich ein neues Musical Weltpremiere feiern. Ralph Siegels langer Traum vom eigenen Musical wurde endlich Wirklichkeit, nach insgesamt fünf Jahren Entstehungsprozess.

Am Premierenabend lautete die Divise 3G+, denn so konnten nicht nur 800 geladene Gäste der ersten Vorstellung beiwohnen, sondern auch sämtliche Ticketinhaber, die bereits vor der Pandemie Tickets erworben hatten und diese für 2021 in der Vergangenheit umbuchten. Für die weiteren Vorstellungen gilt wieder die einfache bayrische 3G-Regelung.

Bereits im Foyer wurde man vom Einlasspersonal in Flugbegleiter-Uniformen begrüßt. Über den Roten, besser gesagt Blauen Teppich durften die geladenen Gäste sich dem Blitzlichtgewitter stellen.

Unter den Ehrengästen war u.a. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, welcher zudem zu Beginn eine schöne Ansprache hielt. Weitere Ehrengäste waren an diesem Abend Dagmar Wöhrl, Michael Kunze, Frank Otto, Katja Ebstein, Michael Holm u.v.m.

Das Erlebnis von einem Live-Musical hat man in den letzten Monaten doch stark vermisst. Umso beeindruckender das fast 50 Mann und Frau große Ensemble plus Hund, sowie das 16-köpfige Live-Orchester unter dem schwungvollen Dirigat von Dr. Konstantinos Kalogeropoulos.

Das Musical ZEPPELIN erzählt zwei Geschichten. Zum einen die Geschichte von Ferdinand Graf von Zeppelin, dem Pionier der Luftschifffahrt und zum anderen über den letzten Flug der Hindenburg und deren dramatisches Ende. Diese beiden Handlungsstränge werden im Musical gegenübergestellt. Aufgrund dieser Komplexität der Handlung wird dem Zuschauer nur selten langweilig und die Überlänge des neuen Musicals vergeht sprichwörtlich wie im Flug.

Ralph Siegel arbeitete am Musical nicht allein, sondern hatte als Partner den Historiker und Buchautor Dieter Schreeb an seiner Seite. Auch wenn man ab und zu das Gefühl hatte, dass sich die Story minimal in die Länge zog, so ist das Gesamtkonstrukt des Musicals ein bisschen Geschichtsunterricht der Neuzeit. Gute Unterhaltung und die Liebesgeschichten kommen ebenfalls nicht zu kurz, denn davon gibt es gleich mehrere.

Wenn man liest, dass Ralph Siegel ein Musical komponiert hat, so rechnet man wahrscheinlich überwiegend mit Schlager- oder Chansonmelodien, doch bei der Premiere wurde man eines Besseren belehrt. Das Musical wartet mit einer Mischung verschiedener Musikstile auf. Ob Jazz, wenn Paul Stiller am Klavier sitzt, Banjo-Klänge im Bürgerkrieg oder barocke Klänge am Hofe von Württemberg. Sicherlich sind einige Melodien und Texte simpel, aber sie sind eingängig und treiben die Handlung voran.

Hervorzuheben ist die große Riege der Solisten und des Ensembles inklusive Statisten und Extra-Ensemble. Die Rolle des Ferdinand Graf von Zeppelin teilen sich jeden Abend drei Darsteller. Am Abend der Premiere wurde Ferdinand als Kind von Noah von Rom gespielt. Als junger Ferdinand spielte Tim Wilhelm, bekannt aus der Band Münchner Freiheit, und ab der Hochzeit von Ferdinands Bruder schlüpft Patrick Stanke in die Rolle des Pioniers bis zum bitteren Ende – dem Bühnentod.

Für fast jede Rolle gibt es einen passenden Solo-Song, bei welchem der Künstler oder die Künstlerin brillieren kann. Bei Patrick Stanke ist dies wohl die Sterbeszene mit dem Lied „Ich habe gelebt“. Diese Szene bekam zurecht den meisten Applaus. Wunderbar stark und intensiv interpretiert. Ein wahrer Stanke-Super-Moment. Für den älteren Ferdinand hätte man sich gerne noch mehr Bühnenzeit gewünscht.

Mathias Edenborn spielt und singt den Berliner Barpianisten Paul Stiller. Ein „Frauenschwarm, halb Krimineller, Lebenskünstler und Kommunist“, wie Edenborn selbst seine Rolle in einem Interview beschreibt. Die Jazz-Musik passt perfekt zu ihm und im Duett mit Josefien Kleverlaan als Lilli van Hoeven harmonierte er sehr gut.

Uwe Kröger wurde die Rolle des Vaters, Friedrich Graf von Zeppelin, auf den Leib geschrieben. Den Vater kauft man ihm sofort ab, auch wenn er seinen Sohn vom Plan abhalten will, weiter Soldat zu sein.

Tanja Petrasek verkörperte grandios und glaubhaft mit tollem Schauspiel und Gesang die jüdische Sängerin Emmy Berg. Für uns gehörte sie an diesem Abend mit zu den Hauptrollen.

Hannes Staffler spielt den Fiesling und Nazi-Bejaher Lutz Grivius. Seine Interpretation des Rollenprofils passte auf den Punkt. Die Stimmung im Publikum bei diesen Szenen der NS-Zeit war gespannt. Man hätte eine Stecknadel fallen lassen können. Wenn die deutsche Geschichte glaubhaft auf einer Theaterbühne dargestellt wird, lässt einen das Ganze nicht los. Ein Lob geht an dieser Stelle auch an den Co-Autoren und Historiker Dieter Schreeb.

Für die lustigen Momente sorgt im Musical Alexander Kerbst als schwuler König Karl I.. Kerbst konnte man aber nicht nur als König erleben, sondern auch als Kapitän Pruss.

Große Ensemble-Nummern wie bei „When you´re on top“ lassen einen staunen. Kevin Tarte verkörpert in dieser Szene Jim Cagney und singt und tanzt dabei wie bei einer Las Vegas Show auf der Treppe mit zahlreichen Showgirls und Federfächern. Ein Hauch von 42ND STREET lässt grüßen.

Zu erwähnen seien in diesem Zusammenhang auch die Akrobaten Nina Treiber und Karin Paulsburg. Ob am Kronleuchter im KaDeKo, am Ring beim Wiener Roulette oder bei „Don´t you know New York“ im Champagnerglas. Sie konnten auf unterschiedliche Art und Weise ihr Können unter Beweis stellen.

Das Bühnenbild ist schlicht und wandelbar, lässt aber sehr viel Spielraum. Alugerüste stilisieren das Luftschiff, dessen Cockpit, den Mannschaftsraum oder den Salon. Zusätzlich wird das Wasser-Bühnenelement vom Festspielhaus als Bodensee genutzt, durch den z.B. Ferdinand durchmarschiert. Genauso landen in ihm z.B. Rettungsringe beim Absturz des Prototypens.

Der romantische Ballonflug von Ferdinand und Isabella wirkte durch den vielen Bodennebel tatsächlich wie eine Fahrt über den Wolken mit leuchtenden Sternen im Hintergrund.

Der ferngesteuerte große Zeppelin konnte nicht nur über die Bühne fliegen, sondern auch übers Publikum und wendete bei „Die Hindenburg“. Einziger Wehrmutstropfen, wenn man im Rang sitzt, war, dass man die Techniker unterm Zeppelin herlaufen sehen konnte.

Viele Szenen wurden im Bühnenbild mit Projektionen umgesetzt. So gab es welche vor der Seidenfabrik des Onkels, bei der Kadettenschule oder dem Krankhaus. Zusätzlich werden Ort und Zeit der Handlung eingeblendet, damit man nicht vollkommen durcheinanderkommt. Schließlich wird nicht nur die Reise selbst im Musical abgebildet, sondern auch, wie die Hindenburg nach Amerika fährt und was die Passagiere dazu bewegte, in dieses Luftschiff einzusteigen. Außerdem kommt es noch zu einigen Rückblenden im Leben des Entwicklers.

Es lässt sich festhalten, dass das gesamte Team mit enormer Kraft und aus vollster Überzeugung für dieses Stück lebt. Die Erwartungen an das Stück wurden erfüllt und eventuelle negative Gedanken in positive gewandelt. Bei einer kommenden Überarbeitung des Stückes würde man sich aber vermutlich eine Kürzung an der ein oder anderen Stelle wünschen, wenn dies aus historischen Gesichtspunkten möglich wäre.

ZEPPELIN – Das Musical spielt zwar gefühlt am anderen Ende der Republik, ist aber definitiv eine Reise ins wunderschöne Füssen wert. Freizeitmöglichkeiten neben dem Musicalbesuch gibt es dort viele, wie z.B. die Besichtigung von Schloss Neuschwanstein. ZEPPELIN kann man noch bis zum 07. November 2021 erleben. Wiederaufnahme feiert der ZEPPELIN schließlich am 19. Mai 2022 im Festspielhaus Füssen.


Gastbeitrag von Silke in Zusammenarbeit mit Anna-Virginia

Fotos von Ingrid K.

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Rosengartenkonzert direkt an der Weser mit Friedrich Rau

Ganz still und leise hat ein Teil des Bühnenlichter-Teams ein Open-Air-Konzert mit 70 Gästen in der Nähe von Hameln organisiert. Genauer gesagt im Rosengarten des Grohnder Fährhauses (ca. 20 Minuten vom Hamelner Stadtzentrum entfernt), welches direkt an der Weser liegt. Im Mittelpunkt des Abends stand erneut ein Wunsch-Zimmer-Konzert von und mit Friedrich Rau.

Friedrich Rau stand in Hameln bereits im Musical „Die Schatzinsel“ und „Der Medicus“ auf der Bühne, so wundert es nicht, dass unter den geladenen Gästen sich allerlei bekannte Stadtgesichter tummelten. Aber auch Fans und Bekannte reisten an diesem Abend zum Grohnder Fährhaus. Diese kamen nicht nur aus Hameln, sondern teilweise auch aus Monheim, Rheda-Wiedenbrück, Hildesheim und Hanau.

Unter Einhaltung aller geltenden Hygiene- und Abstandregeln konnten die Anwesenden einen wunderschönen Abend genießen mit Musical-Melodien, eigenen Songs, sowie mit weiteren bekannten Melodien aus der Popmusik. Der ein oder andere im Publikum war in den vergangenen Wochen bereits bei Open-Air-Veranstaltungen, für die meisten war es aber an diesem Abend seit März das erste Konzert. Petrus war auf der Seite der Organisatoren, denn der vorgezogene Herbstturm „Kirsten“ war pünktlich zum 27. August abgezogen und die Sonne strahlte aus allen Knopflöchern.

So buntgemischt wie das Publikum, war auch die Songliste des Abends. Der Abend begann mit Tabalugas „Ich wollte nie erwachsen sein“ und endete mit ABBAs „Thank you for the music“. Dazwischen tummelten sich so einige Musical-Melodien und Popsongs, aber auch für Friedrich Raus Eigenkompositionen aus Studienzeiten war Platz. Mit seinem eigenen Song „Der neue Traum“ berührte Rau sein Publikum zu Tränen.

Die vier Spotlight-Musicals, welche in Hameln bereits in der Vergangenheit zu sehen waren, durften an diesem Abend natürlich nicht fehlen. So erklang zunächst „Ein Traum ohne Anfang und Ende“ aus der PÄPSTIN. Die Rolle des Gerolds hätte Friedrich Rau in diesem Jahr in München und Füssen übernommen, doch leider wurde dieses Engagement abgesagt. Wie so vieles in diesem Jahr 2020.

In der Titelrolle des Rob Coles überzeugte Rau in der Spielzeit 2018/2019 und so präsentierte er auch an diesem Abend „Mein Weg“ und „Es gibt kein zurück“. Man fühlte sich zurückgebeamt ins Hamelner Theater bei den Klängen und dem Gesang. An dieser Stelle versäumte es Friedrich Rau auch nicht auf die Gäste aus Rheda-Wiedenbrück hinzuweisen. Eine kleine Abordnung der dortigen Musical-Fabrik e.V. ließ es sich nicht nehmen, diesem besonderen Event beizuwohnen. Rau hatte zuletzt im November 2019 das Ensemble gecoacht, da diese eigentlich im März mit dem „Medicus“ Premiere gefeiert hätten. Doch wenige Tage vor der Premiere ereilte die Kulturlandschaft der bundesweite Lockdown. Nun heißt es Daumen drücken, dass das Ensemble im Dezember endlich mit der Produktion Premiere feiern kann.

© S. Hensel

Ebenfalls präsentierte Rau aus dem Musical FRIEDRICH – MYTHOS UND LEGENDE das sehr gefühlvolle „Sanssouci“, sowie aus dem nun verschobenen Musical DIE SCHATZINSEL den „Herr der Insel“. Ein bisschen Disney-Zauber durfte auch nicht fehlen und so schlüpfte Rau in die Rolle des Kristof aus FROZEN. Kristof, ein junger Mann der unsterblich in Elsas Schwester verliebt ist und es immer wieder nicht schafft der naturverbundenen Anna einen Antrag zu machen. Da steht der Kristof schließlich „Verlassen im Wald“.

Abwechslung im Programm gab es mit „Les Champs Elysee“, „Easy“, „Your Song“, „Shape of your heart“, „Wenn die Sonja russisch tanzt“ oder „Nathalie“. Die erfolgreiche Musicalfilme der vergangenen Jahre, A STAR IS BORN und THE GREATEST SHOWMAN, rundeten den Abend ab.

Wir bedanken uns beim Team vom Grohnder Fährhaus für die perfekte Vorbereitung und die super Bewirtung aller Gäste. Ebenso bedanken wir uns bei Friedrich Rau für einen erneuten wunderschönen Abend in dieser schweren Zeit. An dieser Stelle möchten auch wir es nicht versäumen uns bei der VGH Versicherung zu bedanken, die diesen Abend mit einem Künstlersponsering unterstützt hat.

Nun beginnen für Friedrich Rau endlich wieder Musicalproben und zwar am Stadttheater Fürth zur „Swing Street“, welche dort am 16. Oktober Premiere feiert. Dafür wünschen wir ganz viel Freude, viel Gesundheit und schicken jetzt bereits ein herzliches TOI, TOI, TOI an das gesamte Team!

Nach dem Engagement ist vor den nächsten Wunsch-Zimmer-Konzerten und vielleicht gibt es dann auch ein Wiedersehen in Hameln.

 

Artikel, Fotos und Organisation: Anna-Virginia

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Wenn sonntags das Klavier erklingt…

„Musik ist der Soundtrack unseres Lebens, sie spielt die Melodie unseres Seins!“ (Michael Jackson)

Es gibt Menschen, die hören Musik, andere wiederum machen Musik und dann gibt es eben jene, die Musik leben. Einer von diesen ist ohne Zweifel Dr. Konstantinos Kalogeropoulos.

Er ist Pianist, Dirigent, Musikproduzent, Veranstalter und Musikwissenschaftler, hat in England promoviert und spielt bereits seit seinem 3. Lebensjahr Klavier. In der Musicalwelt ist der charmante Ausnahmekünstler mit den griechischen Wurzeln vielen bekannt als musikalischer Leiter von „Ludwig2“ in Füssen oder seiner erfolgreichen eigenen Produktion „Ludwig meets Michael Jackson“, die 2019 am Ludwigs Festspielhaus gezeigt wurde.

Wie der gesamten Kunst- und Kulturbranche, so machte die COVID19-Pandemie auch seinen beruflichen Plänen in diesem Jahr einen dicken Strich durch die Rechnung. Vorstellungen wurden abgesagt und Konzerte, wie die diesjährige Auflage seiner erfolgreichen „Ludwig meets Michael Jackson“-Show in Ludwigs Festspielhaus mussten in das Jahr 2021 verschoben werden.

Doch Konsti, wie er von vielen genannt wird, reagierte blitzschnell auf die neuen Umstände und erschuf die „Absolute …“ Online- Konzertreihe, bei der der 37-jährige sein Publikum jeden Sonntag via Livestream über Facebook mit seinem Können bezaubert. Ging es in seinem ersten Konzert „Absolute Einaudi“ am 05. April 2020 um die traumhaften Melodien des italienischen Komponisten Ludovico Einaudi, konnten seine begeisterten Zuschauer an den darauf folgenden Sonntagen liebevoll zusammengestellte Programme mit bekannten Filmmelodien, großen Musicalsongs oder Liedern aus „Ludwig meets Michael Jackson“, aber auch den größten Hits der Rock&Pop-Geschichte genießen: immer live, immer virtuos am heimischen Klavier gespielt.

Sein musikalisches Spektrum an diesem Instrument erscheint nahezu unerschöpflich und reicht von Edith Piaf über den unvergessenen King of Pop bis hin zu Rockhymnen von den Scorpions und ACDC, von Musical-Klassikern aus dem König der Löwen und Tanz der Vampire bis zu unvergleichlichen Film-Kompositionen aus Star Wars, Der Pate oder Herr der Ringe. Die ausnahmslos begeisterten Zuschauer sind immer wieder auf die Titelauswahl gespannt und ihre Erwartungen werden mit jedem neuen Onlinekonzert konsequent übertroffen. Dr. Konstantinos Kalogeropoulos zeigt hierbei eine atemberaubende Vielseitigkeit und macht das, was gerade in dieser so herausfordernden Zeit so unglaublich wichtig ist: Er begeistert. Er beeindruckt. Er unterhält.

Am kommenden Sonntag, dem 12. Juli 2020 findet bereits das 15. Konzert der Online-Konzertreihe statt. Mit „Ludwig meets Michael Jackson & Falco – Die Piano Livestream Show“ hat der Meister der schwarzen und weißen Tasten sich ein ganz besonderes Programm ersonnen, mit dem er seine stetig wachsende Fangemeinde sicher wieder begeistern wird. Der Livestream startet pünktlich um 19:15 Uhr auf seiner Facebook Seite: Konstantinos Kalogeropoulos. Wer keinen Facebook- Account hat, schreibt einfach eine E-Mail an welcome[at]kk-music.net und wird dann für das Konzert freigeschaltet.

Dass man zwischen den Onlinekonzerten nicht auf gute Pianomusik verzichten muss, auch dafür hat Dr. Kalogeropoulos bereits gesorgt. Seine im Jahr 2018 erschienene CD „Piano Impact“ war 6 Monate lang in den Top 5 der Musical- Charts, davon 2 Monate auf Platz 1. Die CD ist auf www.kk-music.net erhältlich. Hier findet man auch alle Informationen über den Künstler und die bevorstehenden Veranstaltungen, wie z.B. seine weitere Crossover- Eigenproduktion „Ludwig meets Falco – Der König rockt den Falken“, die am 04.Januar 2021 in Ludwigs Festspielhaus Premiere feiert. Tickets sind unter www.das-festspielhaus.de oder www.reservix.de erhältlich.

Ein Gastbeitrag von Frances. Vielen lieben Dank dafür.

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Theaterbesuche in Zeiten von Corona

Das Corona-Virus ist das Thema der letzten Wochen. Mittlerweile steigen auch in Deutschland und Österreich die Zahlen an Infektionen und die Behörden leiten nun Maßnahmen ein, um die weitere Verbreitung zu verlangsamen bzw. zu stoppen. Darunter fallen nun auch sämtliche Veranstaltungen im kulturellen Bereich.

Wir sammeln für Euch in diesem Beitrag alle bisher abgesagten oder verschobenen Veranstaltungen, die von Eurem Interesse sein könnten. Generell gilt aktuell in fast allen Bundesländern, dass Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern abgesagt werden sollen.

In Österreich ist die Lage sogar verschärfter. Hier sollen alle Veranstaltungen Indoor mit mehr als 100 Besuchern und Outdoor mit mehr als 500 Besuchern abgesagt oder verschoben werden.

14.03.2020
Heute gehen wir davon aus, das wirklich alle Theaterbetriebe eingestellt sind. Wobei sich die spielfreien Zeiten von Land zu Land und selbst Ort zu Ort noch unterscheiden. Die meisten Häuser haben momentan jedoch bis zum 19. April 2020 geschlossen. Kinos und Museen sind mittlerweile auch von  Schließungen betroffen.

Informiert euch bitte auch auf den Internetseiten der verschiedenen Anbieter. Die Masse an Absagen, Verschiebungen und Schließungen überrollt und momentan alle – auch im privaten Bereich durch die Schließung von Kitas und Schulen.

Die Deutsche Bahn bietet auch kostenlose Stornierungen/Umbuchungen an. Neben den bestehenden Erstattungsregelungen gewährt die DB für alle bis einschließlich 13.03.2020 gekauften Tickets für Reisen zwischen dem 13.03. und 30.04.2020 weitgehende Kulanzregelungen (Quelle: Deutsche Bahn):

https://community.bahn.de/questions/2259602-db-fahrkarte-wegen-corona-virus-covid-19-stornieren-geht

Wir hoffen darauf, das sich die Lage baldmöglichst beruhigt und das Virus in seinem Ausmaß und der schnellen Verbreitung eingedämmt werden kann.

Geisterkonzerte und Co. versuchen wir HIER zusammenzutragen. Wenn Ihr Tipps für uns habt schickt uns diese zu oder kommuniziert diese auf unserer Facebookseite oder in unserer Gruppe.

Wir hoffen nun auf das Beste und wünschen Euch uns uns allen, das wir diese Zeiten gut überstehen und vor allem gesund bleiben.

Liebe Grüße
das Team von Bühnenlichter.de

13.03.2020, 12.40 Uhr

Folgende Veranstaltungen wurden bisher abgesagt oder verschoben:

Stage Entertainment Deutschland stellt in allen Spielstätten bis einschließlich dem 19. April den Betrieb ein!

„Unsere Besucher, die ihre Tickets unter www.musicals.de gebucht haben, können sich zur Verabredung eines neuen Aufführungstermins schriftlich an uns wenden. Unter der E-Mail-Adresse soko@ticketonline.com werden alle Anfragen kompetent bedient. Wir bitten um Verständnis, dass sich aufgrund des hohen Aufkommens Verzögerungen ergeben werden. Alle Ticketinhaber werden Schritt für Schritt bedient.
Unsere Besucher, die ihre Tickets bei einer anderen Verkaufsstelle erworben haben, wenden sich bitte an diese.“

Das Theater Pforzheim stellt seinen Spielbetrieb ein. Die Premiere von „Titanic“ wird verschoben.

Das Katielli Theater in Datteln stellt seinen Spielbetrieb bis zum 05. April ein.

Die Musikalische Komödie Leipzig und die Oper Leipzig stellen ihren Spielbetrieb bis zum 10. April 2020 ein.

Die Tournee von Wahnsinn! – Das Musical ist ersatzlos abgesagt!

Der Musical-Frühling Gmunden mit dem Musical „Vincent van Gogh“ wird auf 2021 verschoben.

Die Mecklenburgischen Staatstheater sagen alle Veranstaltungen für den 13., 14. und 15. März ab. Tickets können an der Theaterkasse zurückgegeben werden oder in einen Gutschein getauscht werden.

Das Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel stellt bis einschließlich 1. Mai den Spielbetrieb ein!

12.03.2020, 20.30 Uhr

Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater: Die Premiere und alle Vorstellungen von „Mord im Orientexpress“ bis zum 19. April, werden verschoben.

Theater Hameln: Der gesamte Spielbetrieb wird vorübergehend eingestellt.

Broadway New York: Um 17 Uhr Ortszeit sind am gesamten Broadway die Lichter ausgegangen, um eine weitere Verbreitung des Coronavirus` nicht zu ermöglichen. Der Spielbetrieb wird frühestens ab dem 12. April wieder aufgenommen!

12.03.2020, 20.00 Uhr

Theater am Aegi, Hannover: Veranstaltungen bis einschließlich 22. März 2020 dürfen nicht mehr stattfinden. Aktuell werden Ersatztermine gesucht und diese schnellstmöglich kommuniziert. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit!

Staatstheater Hannover: Nach Abstimmung und Rücksprache mit den verantwortlichen Behörden werden ab morgen, den 13. März 2020, der Spielbetrieb im Opernhaus und Schauspielhaus eingestellt. Weitere Informationen – auch zur Regelung der Kartenrücknahme – folgen morgen Vormittag auf der Homepage des Theaters.

12.03.2020. 18.35

Stadttheater Fürth stellt den Spielbetrieb ab dem morgigen Freitag (13.3.2020) bis einschließlich 19. April 2020 ein.
Dies betrifft die Veranstaltungen im großen Haus, dem Nachtschwärmer-Foyer und in den übrigen Foyers. Veranstaltungen des Stadttheaters Fürth im Kulturforum sind von dieser Maßnahme derzeit nicht betroffen.
Karten werden an der Vorverkaufskasse, an der sie gekauft wurden erstattet. Für alle Karten, die direkt an den Kassen des Stadttheaters Fürth erworben wurden, erfolgt die Erstattung entweder durch Ausgabe eines Wertgutscheines oder durch Überweisung des Kaufpreises. Das hierzu nötige Formular steht auf der Homepage des Stadttheaters unter stadttheater.de bereit oder liegt an der Theaterkasse aus. Das Formular kann entweder persönlich, per Mail unter theaterkasse(a)fuerth.de oder per Fax unter 0911-974-2444 eingereicht werden.
Barauszahlungen sind leider nicht möglich.Abonnent*innen erhalten eine automatische Rücküberweisung in Höhe des anteiligen rabattierten Vorstellungswertes. Wir bitten jedoch Abonnenten, die für eine abgesagte Vorstellung einen Umtauschschein eingelöst haben, sich im Abonnementbüro (0911-974-2405 oder abobuero(a)fuerth.de) zu melden. Wir bitten sehr herzlich um Verständnis, wenn der Stornierungsvorgang einige Zeit in Anspruch nimmt. Wir werden alle Rücküberweisungen nach Vorstellungsreihenfolge Schritt für Schritt bearbeiten.

12.03.2020 18.30

Landestheater Niederösterreich:

sämtliche Vorstellungen und Veranstaltungen bis vorläufig 03.April 2020, 12 Uhr abgesagt, alle betroffenen KarteninhaberInnen wurden und werden vom Theater informiert. Für die Rückabwicklung der Kartenkäufe werden folgende Möglichkeiten angeboten:

  • Ausstellung einer Gutschrift in der Höhe des Kartenpreises gegen Vorlage der originalen Eintrittskarte(n) im Kartenbüro St. Pölten
  • Kaufpreisrückerstattung per Rückbuchung auf das Bankkonto oder die Kreditkarte.
  • Für Rückerstattung von Karten, die bei anderen Verkaufsstellen (oeticket) gekauft wurden, ersuchen wir die Kunden sich bitte an ebendiese zu wenden

Auf unserer Website des Theaters steht ein Formular zum Download bereit. KarteninhaberInnen werden gebeten, dieses inkl. Scan der originalen Eintrittskarte(n) an karten(a)landestheater.net, zu retournieren.

Gleichzeitig bitten wir um Verständnis, dass die Abwicklung der Rückerstattung auf Grund der Vielzahl von Anfragen einige Zeit in Anspruch nehmen kann.


12.03.2020 16.50

Kassel: Alle Kinos, Theater, Diskotheken und die Messe werden bis Ende April geschlossen. Alle städtischen Veranstaltungen sind abgesagt.

  • Theater Kassel:
    Vorläufige Mitteilung: Vorstellungen im Opernhaus und Schauspielhaus ab dem 13.3. bis min. 10.4. abgesagt; Vorstellungen im tif laufen weiter. Das Theater wartet noch auf eine offizielle Weisung, um konkrete Informationen zur Verfügung zu stellen.

    Niederlande

  • Annie bis 31.3. abgesagt – die Tickets können kostenlos umgebucht werden und Stage setzt sich mit den Kunden in Verbindung Lesen Sie weiter
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Kühn, Nadine

© Mirjas Photography
© Mirjas Photography

Nadine Kühns erstes Engagement führte sie zum GEIST DER WEIHNACHT in Metronom Theater Oberhausen. Es folgten verschiedene Rollen in DER KLEINE HORRORLADEN, BIBI BLOCKSBERG, HAIR oder DIE SCHÖNE UND DAS BIEST. Außerdem wirkte Kühn bei der Uraufführungen wie BACH – DER REBELL mit. 

2019 führte Kühns Weg erstmals nach Fulda zu Spotlight Musicals. Dort wirkte sie in der PÄPSTIN und bei BONIFATIUS im Ensemble mit. Es folgten weitere Produktionen mit der SCHATZINSEL und ROBIN HOOD. Bei der Tour THIS IS THE GREATEST SHOW (2023) durfte Kühn nicht nur als Showman Singer im Ensemble aktiv sein, sondern auch als Marian an der Seite von Friedrich Rau in einer besonderen „Freiheit für Nottingham“-Version brillieren.

Seit einigen Jahren covert Nadine Kühn bei verschiedenen Formaten erfolgreich Agnetha von ABBA. Ob beim großen ABBA-Konzert DANCING QUEEN in Bad Gandersheim oder der Tourneeproduktion DANCING FEVER-The Abba Tribute. In die Herzen der ABBA-Fans hat sich Nadine Kühn bereits gesungen.

2023 löste ein Engagement das nächste ab und teilweise sogar gemeinsam mit ihrem Ehemann Michael Moore. Vom Sherwood Forrest in Hameln ging es erneut auf Konzertournee mit THIS IS THE GREATEST SHOW. Kaum war diese Tour beendet, begannen in Bad Gandersheim die Proben für MY FAIR LADY und DANCING QUEEN. Es folgte die Spielzeit von HIMMEL & KÖLLE im Ensemble und alternierende Kathy auf der Kölner Theaterbühne.

Im Frühjahr 2024 reiste Nadine Kühne gemeinsam mit ihrem Ehemann nach New Orleans, um dort bei JESUS CHRIST SUPERSTAR mitzuwirken. Kühn als Maria Magdalena und Michael Moore als Jesus. Den Sommer verbrachte Kühn schließlich erneut in Bad Gandersheim. DANCING QUEEN feierte Wiederaufnahme und als Blanche Barrow in BONNIE & CLYDE überzeugte Kühn auf ganzer Linie. Im Anschluss ging es direkt weiter mit BONIFATIUS in Fulda, sowie mit der Tourproduktion EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE als 1. Geist aus dem Hause Showslot.

Showslot blieb Kühn auch im Frühjahr 2025 treu, denn es ging direkt auf die nächste Tournee mit FOOTLOOSE als Ethel McCormack, Cowgirl und Resident Director. Im Sommer 2025 verbrachte Kühn ihre dritte Spielzeit bei den Gandersheimer Domfestspielen als June Carter in WALK THE LINE und Fräulein Kost in CABARET. Ab Oktober 2025 ist Nadine Kühn wieder als Kathy und Jenny in HIMMEL & KÖLLE zu erleben.

Auszeichnungen:

  • 2024: Roswitha-Ring, Bad Gandersheim
  • 2025: Roswitha-Ring, Bad Gandersheim

Social Media: @nadinekuehn (Instagram)


Nadine Kühn auf Bühnenlichter.de

2024

2023

2022

2021

2020

2019


Stand 08/2024

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Murray, Chris

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Vita folgt!


Chris Murray auf Bühnenlichter.de

2024

2023

2022

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2020

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2018

2017

2015


Stand 07/2023

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Piano Impact absolut live

Musicalgala am 09. März 2019 in Esslingen

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Wenn ein langer Abend sehr kurzweilig wird und das Publikum nach über 3 ½ Stunden Programm vor Begeisterung minutenlang stehend applaudiert, dann liegt das vermutlich nicht nur an den großartigen Gästen, die sich Dr. Konstantinos Kalogeropoulos, von Fans und Friends kurz Konsti genannt, zur Verstärkung geholt hat, sondern auch an dem einmaligen Konzept von „Piano Impact“. Denn eigentlich steht das Piano im Mittelpunkt.

Doch als sich der Vorhang der Württembergischen Landesbühne Esslingen im ausverkauften Saal zu den Klängen von „Carmina Burana“ öffnete und erst mal der große Chor „Happy Voices“ auf der Bühne steht, dazu dann Sascha Pazdera mit einem Medley von Michael-Jackson-Songs die Bühne rockt, wird schnell klar, hier gibt es heute mehr als nur Piano-Klänge.

Auch Vera Maria Horn, die mit ihrer Luftakrobatik an Tüchern und Ringen von Dr. Kalogeropoulos am Piano begleitet wurde, war ein wirklicher Hingucker. Zu der Musik von „Questa Notte“ bewegte sie sich anmutig zwischen den Tüchern (Fachausdruck „Vertikaltuchartistik“).

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Von Komponist, Produzent und Musiker Frank Nimsgern, der an diesem Abend nicht dabei war, gibt es eine sehr rockige Version von „Bach“, mit der Dr. Kalogeropoulos zusammen mit der dreiköpfigen Band den Saal ordentlich zum Toben brachte.

Aber zugegeben, eigentlich warteten die meisten Zuschauer auf Publikumslieblinge wie Zodwa Selele, Kevin Tarte und Alexander Kerbst.

Mit „I rise up“, begleitet nur vom Piano, machte Zodwa Selele den sehr emotionalen Auftakt. Etwas heiterer ging es mit „Crazy little things“ mit Piano und Band weiter. „Once upon in December“ ist ein wunderschönes Lied aus dem Musical „Anastasia“, gespielt wurde es am Piano, untermalt durch die Luftakrobatik.

Als zweiter Musicaldarsteller heizte Alexander Kerbst als „Falco“ den Zuschauern ordentlich mit „Rock me Amadeus“ und „Jeanny“ ein. Mit „Hinterm Horizont“ von Udo Lindenberg kam dann auch der Chor einmal alleine „zu Wort“.

Mit „Schattenland“ aus „Der König der Löwen“ versetzte Zodwa Selele mit ihrer wunderschönen Stimme die Zuschauer ins ferne Afrika.

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Wie in dieser Gala öfters, folgte nach einem melodiösen Teil mit „Bad“ von Michael Jackson und Sascha Pazdera, der von den beiden großartigen Tänzerinnen Julie Martin und Hanna Vien unterstützt wurde, wieder eine schnelle Nummer.

Und so ging es dann auch mit Kevin Tarte als „Schattenmann“ – einem Lied aus dem Musical „Ludwig 2“ weiter. Der „Schattenmann“ ist der Mörder, der König Ludwig im Stück erschießt. Aber an diesem Abend folgte auf seinen Killer, König Ludwig in Gestalt und Kostüm – übrigens der einzige Darsteller, der in seinem Kostüm da war – Matthias Stockinger mit „Kalte Sterne“. Danach ging es nach fast 100 Minuten in die Pause, in der dann ausgiebig diskutiert wurde, wer denn nun die schönere Stimme habe, Kevin Tarte oder Matthias Stockinger.

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Der zweite Teil begann dann mit der Grooving High Big Band und der Sängerin Julia Frey. Dabei handelt es sich überwiegend um Schüler und Studenten der Musikschule Esslingen. Nach drei Titeln forderten die Zuschauer eine weitere Zugabe, bevor es dann mit „A whole new world“ aus dem Musical „Aladdin“ mit Dr. Kalogeropoulos am Piano und Vera an den Tüchern weiter ging.

Ein weiteres Highlight des Abends war unbestritten Kevin Tarte mit „Anthem“ aus dem Musical „Chess“ und sein Duett mit Zodwa Selele und dem Titel „Sind die Sterne gegen uns“ aus „Aida“.

Nach diesen fast schon dramatischen Stücken lockerte Alexander Kerbst die Stimmung mit „Egoist“ wieder auf. Da Dr. Konstantinos Kalegeropoulos seine Doktorarbeit über Wagners „Der Ring“ und die Nibelungensaga geschrieben hat, durfte natürlich auch ein Medley aus „Der Herr der Ringe“ nicht fehlen.

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Zum großen Finale mit Songs von Michael Jackson, getanzt von Michael Pazdera und den beiden Tänzerinnen, ging der Abend dann allmählich zu Ende. Besonderes Highlight war „Dirty Diana“, gesungen von Zodwa Selele und „She is out of my life“, gesungen von Matthias Stockinger, der ehrlich zugab, diesen Song an diesem Tag zum allerersten Mal überhaupt gesungen zu haben, was bei seiner Baritenor-Stimme sicher auch kein Wunder ist.

Mit „Billy Jean“, „Heal the world“ und „Black and white“ ging der Abend auf der Bühne zu Ende. Dies war schon ein Vorgeschmack auf das, was die Zuschauer am 20.Juni 2019 im Festspielhaus in Füssen erwartet, nämlich ein aufeinander Treffen des „King of Pop“ mit dem  König Ludwig 2 nach einer Idee von Dr. Kalogeropoulos .

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Jürgen Brandtner, der charmant fröhlich den Abend moderierte, ließ es sich nicht nehmen, des öfteren darauf hinzuweisen, dass sich viele der Titel, die an diesem Abend gespielt wurden, auch auf der CD „Piano Impact“, produziert von Frank Nimsgern, befinden. Der gebürtige Grieche Dr. Konstantinos Kalegeropoulos ist ein Multitalent. Bis zum 18. Lebensjahr war er aktiver Eiskunstläufer und gewann sogar bei den Deutschen Meisterschaften eine Bronzemedaille. An der Musikhochschule in Stuttgart studierte er Klavier, absolvierte ein Stipendiat am Conservatorium in Madrid und promovierte an der Universität in Leicester. Zurück in Stuttgart arbeitete er beim „Tanz der Vampire“ und „Rebecca“ im Orchester, es folgten Auftritte auf der Aida und anderen Kreuzfahrtschiffen, er war musikalischer Direktor an verschiedenen deutschen Theatern, u.a. im Festspielhaus Füssen, wo er musikalischer Leiter und Dirigent bei „Ludwig 2“ war.

Zodwa Selele ist seit ihrer Rolle als Dolores van Cartier in „Sister Act“, für die sie von Whoopy Goldberg direkt ausgewählt wurde, nicht mehr aus der deutschen Musicalszene wegzudenken. Die quirlige Darstellerin überrascht manchen Zuschauer mit ihrem fränkischen Dialekt, denn sie wurde in Hof geboren. Neben ihrem eigenen Projekt „Musical Dinner“ war Zodwa zuletzt bei „Bodyguard“ in Stuttgart, bei „My fair Lady“ in Wunsiedel und aktuell in „On the town“ in Dresden zu sehen.

Einer der absoluten Publikumslieblinge ist „Ur-Graf“ Kevin Tarte. Der gebürtige Amerikaner, der als Graf von Krolock berühmt wurde, spielte bis vor kurzem im Musical „Annie – das Leben stinkt“ in Stuttgart. 2019 wird er u.a. wieder als „Schattenmann“ in Füssen und bei der Tourneeproduktion von „Die Päpstin“ zu sehen sein.

Matthias Stockinger studierte Gesang und Schauspiel an der Folkwang Hochschule in Essen. Neben vielen Auftritten gehörte er zur Premieren-Besetzung von „Tanz der Vampire“ in Berlin, Oberhausen und Stuttgart. Neben vielen weiteren Rollen, u.a. als Markgraf Gerold in „Die Päpstin“ steht er seit 2016 in Füssen als „König Ludwig“ auf der Bühne.

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Mit seiner „Michael Jackson Tribute Show“ feiert Michael Pazdera viele Erfolge sowohl in Deutschland als auch im Ausland. Im Laufe seiner Karriere stand er sogar mit dem echten „King of Pop“ auf der Bühne.

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Artikel und Fotos von Ingrid Kernbach

Weitere Impressionen des Abends

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