Hinter den Kulissen der WEIHNACHTSBÄCKEREI – Interview mit Carl van Wegberg

Vor der letzten Vorstellung der WEIHNACHTSBÄCKEREI im Theater am Marientor in Duisburg haben wir die Gelegenheit genutzt und mit Hauptdarsteller Carl van Wegberg ein kleines, weihnachtliches Interview geführt. Ob van Wegberg als Niederländer die bekannten Songs von Rolf Zuckowski auch schon vor seinem Engagement kannte? Die Antwort gibt es im Interview!
Wie ist es, die Show am Wochenenden dreimal am Tag zu spielen? Wie motiviert man sich immer aufs Neue?
Ich habe da tatsächlich auch schon drüber nachgedacht, denn bei einer großen Doppelshow hat man 20min Pause im Stück und 1,5-2 Std dazwischen. Hier sind es knappe 1,5 Std, aber eben zweimal. Da muss man aufpassen, dass man nicht in eine gewisse Müdigkeit fällt. Aber durch die Kinder und das Publikum ist es ein Anreiz zu gucken, wie sie reagieren werden, sodass ich doch immer wieder Lust auf die nächste Show habe. Das Stück ist einfach schön.
Hast du selbst ein Lieblingslied von Rolf Zuckowski?
(überlegt) Doch. Unsere Zugabe „Frohe Weihnachten“ (Inseln der Stille). Es ist so schön, man kriegt mit, was das Publikum macht, dass sich mancher ein Tränchen wegwischt und die Kinder mit großen Augen vor der Bühne stehen. Das ist sehr rührend.
Kanntest du Rolf Zuckowskis Lieder schon früher, vielleicht schon aus deiner Kindheit in den Niederlanden?
Ich hab jetzt nachgelesen, dass manche Lieder sogar übersetzt wurden. ‚Die Weihnachtsbäckerei‘ heißt ‚De Kerstbakkers‘.“
Ach, echt? Das wusste ich gar nicht. Nur, dass Andre Rieu das mal gespielt hat bei seinen Weihnachtskonzerten, aber ich bin nicht damit aufgewachsen. ‚De Kerstbakkers‘ klingt aber gar nicht so schön (lacht). Ne, singt sich auch nicht gut – wir lassen es einfach bei der ‚Weihnachtsbäckerei‘.
Kekse oder Kuchen?
Oh, also ich backe selbst gern Kuchen, keine Sahnetorten, aber ja, Kuchen.
Na dann, backen oder kochen?
Alexander Plein kommt vorbei (Muffin-Darsteller), wird auch gefragt: „Ähm, als Hauptgericht eher Gebackenes, am Liebsten so Gratins, also Überbackenes, sowas find‘ ich geil…“
Carl (lacht): „Das ist gekocht-gebackenes Kochen, Koch-Backen…“
Ähm, schwierige Frage ist das – also ich gehe eigentlich gern essen, weil es bei mir in Hamburg um die Ecke viele Möglichkeiten gibt, aber ich mache es gar nicht so oft. Also, kochen. Ich koche mehr, als dass ich backe. Ja.
Nach Rezept oder frei Schnauze, das muss ich jetzt natürlich noch fragen.
Ja, nach Rezept. Ne, ich bin nicht so… also ich schaue immer lieber nach. Auch bei Resten schaue ich nach, oK, was habe ich noch und dann gucke ich im Internet, was man damit machen kann.
Wir haben auch eine Katze, Anuschka, aber Muffin ist speziell – ähm, Hund. Mit Hunden kann man gut spielen und spazieren gehen.
Eine letzte Frage noch, weil es ebenfalls im Stück vorkommt: Draußen im Schneetreiben oder drinnen am Kamin?
Hmm, das ist eine Doppelfrage – ich liebe Schnee, den finde ich sehr, sehr schön. Danach warm am Kamin ist schon gemütlich. Aber draußen ist es meistens zu warm. Irgendwann gibt es die Weihnachtsgeschichten unter Palmen.
Interview von Corinna