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How to succeed… Staatsoper Hannover

Inszenierung der Staatsoper Hannover 2014

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INHALT

Für die Inszenierung orientiert sich die Choreografin Melissa King am Original vom Broadway, sodass das Ballett durchweg überzeugen kann und man sich ein Stück weit fühlt als sei man in New York. Dies wird auch durch die Kostüme von Judith Peter unterstrichen. Die Bühnenprojektion wird mit Hilfe modernster Technik (Beamer) gestaltet. Als feste Bühnenbestandteile dienen ein Aufzug, welcher im Bühnenboden die meiste Zeit versenkt ist, sowie einzelne Elemente rechts und links des Bühnenrandes. Einer davon ist beweglich und wandert hin und wieder von rechts nach links um Abgrenzungen von Büros o.ä. sichtbar zu machen.

Begleitet wurden die Künstler auf der Bühne vom niedersächsischen Staatsorchester unter der Leitung von Joseph R. Olefirowicz. Ein Pyro – Effekt durfte in „How to succeed in business without really trying“ nicht fehlen: wenn Finch dem gesamten Aufsichtsrat demonstriert wie die Firmenzahlen erneut explodieren, wenn die „World Wide Woppel Schatzsuche“ im Fernsehen ausgestrahlt wird.

Vor allem Mathias Schlung als „Finch“ und Lisa Antoni als „Rosemary“ können das Publikum von sich überzeugen. Schlung ist vielen Deutschen aus der Comedyserie „Die Dreisten Drei“ bekannt. Seit seinem Engagement als „Abahachi“ in „Der Schuh des Manitu“ am Theater des Westens ist er auch einem breiten Musical-Publikum bekannt. Die Rolle des „Finch“ ist Schlung fast wie auf dem Leib geschnitten. Sein komödiantisches Talent kann er in dieser Rolle besonders hervor heben. Gesanglich kann er das Publikum ebenfalls von sich überzeugen.

Seiner Spielkollegin Lisa Antoni gelingt dies ebenso. Sie verkörpert als „Rosemary“ eine typische, naive Sekretärin die sich unsterblich in Finch verliebt und dabei kein Klischee auslässt. Gesanglich ist sie unter den Damen definitiv die Beste und verzaubert einen ab der ersten Sekunde. Das Publikum kennt sie unter anderem aus „Rudolf – Affaire Mayerling“ und „Next to Normal“.

How to succeed in business without really trying kann ich allen nur wärmstens ans Herz legen, da es einmal eine etwas andere Thematik symbolisiert und man auch mal vor lauter Lachen weinen muss.

Weitere Informationen über das Musical finden Sie unter Oper Hannover.


Bericht von Anna-Virginia

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