“Wahnsinn!” – macht während der Tour Halt im Kölner Musical Dome

Das Gute-Laune-Musical

„Wahnsinn!“

ab dem 25. Dezember 2018 bis 26. Mai 2019 auf großer Deutschlandtour

– und vom 6. März bis 14. April 2019 live in Köln.

Wir berichten von der Pressekonferenz aus dem Musical Dome.

 

„KÖLN WIR ZÄHLEN AUF EUCH!“

 

(c) Astrid Mohren
(c) Astrid Mohren

Das Musical „Wahnsinn!“ hat der Musik von Wolfgang Petry eine fulminante Rückkehr auf die große Showbühne beschert. Am 25. Februar 2018 feierte das Stück in Duisburg seine umjubelte Weltpremiere und wird nun im Rahmen seiner Deutschlandtournee im nächsten Jahr direkt nach Karneval für Stimmung in der Domstadt Köln, die als Geburtsort Petrys besser nicht passen könnte, sorgen. „Köln hat meine Geschichte geschrieben. Mit Köln verbinde ich eine tolle Kindheit und Schulzeit und natürlich den Start meiner Musikerkarriere. […] Ich bin sehr stolz darauf, dass das Musical ‚Wahnsinn!‘ mit meinen Hits nun endlich auch in meine Heimatstadt kommt.“

(c) Astrid Mohren
(c) Astrid Mohren

Es geht nicht um die Person Wolfgang Petry, wie man vielleicht schnell denken mag. „0ft sieht man in den ersten fünfzehn Minuten des Stückes Verwirrung beim Publikum, die sich aber schnell in Freude und Spaß am Stück und seiner Geschichte wandelt“, bemerken die Darsteller, die den örtlichen Pressevertretern an diesem Tag einen Einblick in das Musical gewähren und ebenso Rede und Antwort stehen. Es geht darum, den Inhalt seiner Lieder zu erzählen und damit die Menschen direkt im eigenen Leben von zu Hause abzuholen. Mit „Wahnsinn!“ begleitet das Publikum vier Paare, welche an unterschiedlichen Phasen ihrer Partnerschaften stehen, nicht nur durch ihre Abenteuer auf dem Weg zur Insel ihrer Träume, wo sie unabhängig voneinander zusammen treffen, sondern auch durch Höhen und Tiefen der jeweiligen Beziehungen, die jeder von uns ebenso erleben könnte.

Nicht nur Freunde leichter Unterhaltung werden ihre Freude an diesem Stück, den Irrungen und Wirrungen aus Alltagstrott, Sehnsucht, Liebe und verpassten Träumen haben, sondern jeder kann sich in diesen vier Paaren, oder besser in diesen acht Personen, wiedererkennen, wenn er ihnen denn eine Chance gibt und sich auf die Leichtigkeit des Stückes einlassen kann. Verfechter ernsthafter, tiefgehender Unterhaltung sind hier sicherlich falsch. Diesen Anspruch möchte dieses Musical auch nicht bedienen, aber das sollte jedem bekannt sein, der sich schon einmal mit dieser Musik auseinandergesetzt hat. Hier spielen Menschen wie du und ich eben Menschen wie Du und ich…und das hervorragend!

(c) Astrid Mohren
(c) Astrid Mohren

„Es ist einfach sehr gut gelungen, die Lieder in die Story einzubauen, es kommt nicht einfach ein Song, den wir alle kennen und der vielleicht so ein bisschen außerhalb der Szene liegt, sondern die Lieder erlauben uns die Geschichte gebunden weiterzuführen“, erklärt Vera Bolten (Sabine). „Ich habe doch eher die traurigen Momente im Stück zu transportieren und das geht mit den Liedern so einfach, man hat nicht das Gefühl, dass da jetzt nur ein Petry-Song kommt, sondern man spielt die Geschichte einfach weiter, nur liegt jetzt Musik darunter und wir singen dazu. Das ist einfach sehr sehr gut gelungen.“

Petry sagte selbst in einem Gespräch mit Martin Lingnau (Creative Producer), dass die Texte nicht intelligent seien, aber mitten ins Herz gingen, fügt Enrico de Pieri (Peter) unmittelbar an. „Diese Aussage trifft den Nagel auf den Kopf. Das ist wahrscheinlich das, was den Abend zum Funktionieren bringt und alles so authentisch macht – alles ist sehr erdig, hat keinen doppelten Boden, Petry wollte das genauso schreiben, und das macht es uns einfach, das Publikum mitzunehmen. Mir fällt es wirklich leicht die Emotionen zu transportieren, weil sich das, was ich da spiele, richtig anfühlt. Ich habe nie das Gefühl, dass ich die Leute belügen müsste, etwas spielen müsste, das ich gar nicht so meine – es fühlt sich einfach relativ natürlich an.“

(c) Astrid Mohren
(c) Astrid Mohren

Trotzdem ist irgendwie auch der Namensgeber des Stückes vertreten. Die Namen der Figuren und Orte wurden so gewählt, dass sie dem Petry-Kosmos gerecht werden, erklärt Gil Mehmert (Regie) enthusiastisch. Es gibt einen Carsten Remling – Petrys eigentlicher Name, die Figur Wolf hat ihren Namen nach Wolfgang, Peter bezieht sich auf Petry. Tobis Freundin heißt Gianna wegen des gleichnamigen Liedes, ebenso wie Jessica. Die eingefleischten Fans können so viele Gemeinsamkeiten erkennen, aber auch die nicht so informierten Zuschauer können der Story leicht folgen – niemand braucht dieses explizite Insiderwissen und trotzdem fühlt man, wie liebevoll es bis ins kleinste Detail durchdacht inszeniert wurde.

Zunächst seien alle sehr gespannt und teilweise zweifelnd gewesen, gestehen die Darsteller und de Pieri fasst es in seine Worte: „Ich habe es wohl noch nie erlebt, dass man acht Shows die Woche spielt und nach einer Nachmittagsvorstellung dasteht und einfach nur denkt ‚boah, und jetzt wird das heute Abend bestimmt nochmal so geil‘. Das hat eine Qualität, die weder wir noch die Zuschauer erwartet haben, wenn man den Namen Wolfgang Petry mit Musical zusammen hört. Selten habe ich etwas gemacht, wo so viele Interaktionen auch im und mit dem Publikum stattfinden – auf gute Art und Weise sind sie enthemmt und singen die Lieder auch noch nach der Show an der Garderobe oder im Foyer.“ Im Kopf sei ihnen auch die erste Preview vor der Weltpremiere in Duisburg geblieben, nach der am nächsten Tag eine neue Soundanlage verbaut werden musste, weil die Darsteller auf der Bühne gegen die 2000 Menschen, die mitsangen, nicht mehr ankamen. „Das sind so Sachen, die werde ich mein Leben lang erzählen und in mir tragen. Wir hoffen alle, dass das auch hier in Köln so weitergeht!“

(c) Astrid Mohren
(c) Astrid Mohren

„Ja…“, fällt spontan Vera Bolten ein, „…ich habe noch nie eine Show erlebt, in der die Leute so mitgehen, einfach mitten im Akt aufstehen und mitklatschen, mittanzen und mitsingen, oder aber anfangen zu weinen und sich in den Armen liegen.“

„Wir sind, wie auch Gil eben schon sagte, tatsächlich missionarisch unterwegs…“, ergänzt Thomas Hohler (Tobi) „…aber auch ich habe eine solche Euphorie der Zuschauer noch nicht erlebt. Viele Freunde und Bekannte, die mich und das Stück besuchen – und ich habe auch Menschen im Freundeskreis, die nicht so musicalbegeistert sind – waren positiv überrascht. In dem Stück ist eben alles dabei, musikalisch haben wir den Partyfaktor, rockige Musik zum abfeiern, dann wieder bewegende Musik und das alles ist sehr abwechslungsreich arrangiert mit einer Geschichte, die jetzt vielleicht nicht die tiefgründigste sein mag, aber die fesselt und einfach sehr witzig ist – und das begeistert unser Publikum.“

(c) Astrid Mohren
(c) Astrid Mohren

Sieht man das Stück, versteht man auf jeden Fall sofort, was die Verantwortlichen meinen, wenn sie vollkommen zu Recht titeln: „Ein Gute-Laune-Musical mit einer stattlichen Portion Romantik, ansteckender Leichtigkeit und großen Emotionen. Irrungen und Wirrungen sind vorprogrammiert und alles, um am Ende zu erkennen, worauf es im Leben wirklich ankommt.“ Wer nun Lust bekommen hat, sich einmal in den „Wahnsinn!“ Leben zu stürzen, einmal sein womöglich sehr ähnliches Ich von der anderen Seite durch Zusehen betrachten zu können, der sollte die Chance in Köln oder einer der anderen Städte nutzen und nicht verstreichen lassen.

 

„Wahnsinn!“ geht auf große Deutschland-Tour!

Tour-Daten:

 

Duisburg: 25. bis 31. Dezember 2018

Berlin: 2. bis 27. Januar 2019

Hamburg: 29. Januar bis 10. Februar 2019

Frankfurt: 12. bis 27. Februar 2019

Chemnitz: 1. bis 3. März 2019

Köln: 6. März bis 14. April 2019

Bremen: 16. bis 30. April 2019

Essen: 1. bis 5. Mai 2019

Hannover: 7. bis 12. Mai 2019

München: 15. bis 26. Mai 2019


Text und Bilder: Astrid