Raymonda – Ballett von Alexander Glasunow

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Der in Russland populäre, im Westen hingegen weniger bekannte Ballett-Klassiker »Raymonda« war das letzte große Werk des berühmten Choreografen Marius Petipa. Nach dem Tode Tschaikowskys im Jahre 1893 suchte Petipa einen Komponisten für sein nächstes Ballett und fand ihn im jungen, aufstrebenden Alexander Glasunow. Petipas Wahl erwies sich als Glücksgriff: Die Musik hat Noblesse und große erzählerische Kraft. Einige Teile des Werkes sind besonders bekannt geworden und werden unabhängig vom Stückzusammenhang in Ballettgalas und Wettbewerben gezeigt.

Und darum geht es im Stück: Ungarn zur Zeit der Kreuzzüge. Raymonda, eine junge Prinzessin, wartet auf ihren Verlobten Jean de Brienne. Er ist als Kreuzritter zusammen mit der ungarischen Armee in den Krieg gezogen. In der Nacht hat Raymonda einen Traum. Jean de Brienne verwandelt sich darin in einen Sarazenen, der versucht, sie zu entführen. Am nächsten Tag scheint ihr Albtraum Wirklichkeit zu werden. Kann Jean de Brienne sie noch retten?


Zusammengestellt von Karina