My fair lady

“My fair lady” wurde 1961 in deutscher Sprache das erste Mal aufgeführt. Seitdem zählt es zu den Klassikern schlecht hin, welches ein Theater nach dem anderen mit ausverkauften Saalplänen beglückt. Nicht zuletzt durch den gleichnamigen Film mit Audrey Hepburn ist das Musical ein Kult. Das Buch zum Musical stammt von Alan Jay Lerner und die Musik von Frederick Loewe.

Es ist ein Musical, welches an Aktualität nicht verliert und somit mit den verschiedensten Bühnenbildern, ob klassisch oder modern, zum entspannen und nachdenken einlädt.

BERICHTE

 

INHALT

Das Musical erzählt die Geschichte von Eliza Doolittle und ihrer Verwandlung von einem einfachen Londoner Blumenmädchen mit Dialekt zu einer Dame in der feinen Gesellschaft. Ihr Lehrer ist Prof. Henry Higgens und ihr Sponsor Oberst Hugh Pickering. Die beiden schließen eine Wette ab: Wenn Higgens es binnen 6 Monaten schafft, aus Eliza eine Dame zu machen, dann zahlt Pickering ihm die gesamte Ausbildung und noch etwas oben drauf. Higgens antike Lehrmethoden strapazieren allerdings die Nerven aller, auch die des Hauspersonals unter der Leitung von Mrs. Pearce.

Die erste öffentliche Bewährungsprobe steht für Eliza beim Pferderennen in Ascot an und endet in einem Desaster. Nur Freddy Eynsford-Hill ist verzaubert von Eliza und verliebt sich prompt in sie. Währenddessen wittert Elizas Vater Alfred Pancratius Doolittle ein Geschäft und würde am liebsten seine eigene Tochter an Prof. Higgens verkaufen.

Der erste Akt endet mit dem Diplomatenball. Eliza will niemanden mehr sehen, Pickering wird immer nervöser und Higgens bleibt wie so oft die Ruhe selbst. Dies zahlt sich am Ende allerdings aus, denn Eliza verzaubert alle mit ihrem Charme und ihrer Eleganz.

Im zweiten Akt freuen sich alle über den bestandenen Auftritt. Higgens macht sich keine weiteren Gedanken über Elizas Zukunft, Eliza aber schon. Sie stellt sich die Fragen des Lebens. Was soll sie jetzt machen? Was hat ihr die Ausbildung gebracht? Die Ballnacht endet mit einem Streit zwischen Eliza und Henry. Folglich verlässt Eliza das Haus und kehrt zurück an dem Ort wo alles angefangen hat. Doch ihre Freunde erkennen sie nicht mehr bzw. wollen mit ihr nichts mehr zu tun haben.

Freddy hingegen ist über beide Ohren in Eliza verliebt und folgt ihr auf Schritt und Tritt. Am Ende, als Eliza auf den Junggesellenabschied ihres Vaters trifft, wird ihr klar, dass sich die Welt nicht nur in ihrem Leben weiter gedreht hat. Higgens hingegen vermisst Eliza sehr und sucht sie. Ob er sie gefunden hat und ihr seine Liebe gestehen kann, bleibt offen.

Zusammenfassung: Anna-Virginia

Quelle: Programmheft des Theater Osnabrücks, Opern-und Operrettenführer Musical (1985)