Interview: Auf einen Kaffee mit Volkan Baydar

Kürzlich hatten wir in Hamburg die Gelegenheit, Volkan Baydar einmal fernab der Bühne zu einem Interview zu treffen. In einem gemütlichen Café nahm er sich viel Zeit für unsere Fragen, gab uns auf sympathische Art einen Einblick in sein derzeitiges Tun und zeigte uns auf beeindruckende Weise, seine Sicht auf die Dinge.

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Vereinbart haben wir das Treffen ganz spontan am Vortag, bei der großen Weihnachtsshow 2017 am First Stage Theater, wo auch er bei der Premiere anwesend war. Als ehemaligen Schüler, haben wir ihn direkt nach seiner Meinung gefragt, woraufhin seine augenzwinkernde Antwort, dass er mit Musical gar nicht so viel anfangen könne, uns ein wenig überrascht hat. Als wir später noch einmal darauf zu sprechen kommen, erklärt er, die Schule sei super, auch wenn er sie nicht abgeschlossen habe. Dies seien allerdings eher private Gründe gewesen. Baydar ist ein Mensch, der sehr auf seine Instinkte achtet, und er habe das Gefühl gehabt, dieser Weg wäre nicht mehr der richtige für ihn. Allerdings erkennt er durchaus an, was die Schüler geleistet haben. Begeistert erklärt er, „Man hat ja gesehen, was die Schüler da gemacht haben. Sich so ein Können anzueignen, ist fantastisch und auch dieses Zusammengehörigkeitsgefühl! Ich hatte ein junges Mädchen neben mir sitzen, die hat alle angefeuert. Das finde ich toll!“

Zunächst sprechen wir jedoch über seine aktuellen musikalischen Pläne und Vorhaben. Als überaus aktiver und vielseitiger Musiker arbeitet er an diversen Projekten zeitgleich und erklärt, dass im kommenden Jahr einiges zu erwarten sei. Als Sänger von Orange Blue kennt man ihn. Das letzte Album gab es im Jahr 2007 und seitdem ist viel geschehen. Ende 2018 ist das Release einer weiteren Platte geplant. Aus organisatorischen Gründen musste dieses einmal verschoben werden, aber das käme eben vor, wenn man seine Musik noch selbst macht, erklärt er und fügt auf unsere Frage, wie sich seine Musik denn im Laufe der Jahre verändert habe hinzu: „Musik verändert sich immer. Das sind zum einen die Texte, die sich automatisch verändern. Ich philosophiere für mich selbst gern über das Leben, und da hat sich eine Menge getan. Ich bin älter geworden, 2007 war mein Sohn noch nicht geboren. Ich glaube, so ein Kind verändert einen Vater. Heute würde ich bestimmte Texte so nicht mehr schreiben. Ich singe manchmal Sachen und es fällt mir schwer, diese zu singen, weil ich da nicht mehr ganz hinter stehe. Das ist eine ganz normale Entwicklung, die jeder Künstler macht, die jeder Mensch macht, einige mehr, andere weniger.“

Doch er ist ja nicht nur Sänger, sondern schreibt seine Songs auch selbst, sodass auch darin viel Herzblut steckt. Ein weiteres Projekt an dem er derzeit arbeitet, und welches in der finalen Phase steckt sei ein Jazz-Album, das er gerade aufnimmt, erklärt er. Dieses brächte mindestens genauso viel Spaß, wie die andere Arbeit und es wird ein großes Projekt, da es internationaler sei. Er singt und schreibt die Texte hierfür auf Englisch. In der vergangenen Woche wurde dafür ein neuer Song aufgenommen und kürzlich habe es Änderungen im Team gegeben, neue Partner, Management etc. Auch diese Aspekte müssen bei der Finalisierung seiner Musik berücksichtigt werden.
Volkan nennt es ein „Luxusproblem“, welches er derzeit hat, seine Energie und damit auch Zeit auf zwei aufwändige Projekte zu verteilen und damit beiden gerecht werden zu wollen. Da er das Meiste noch selbst macht, und er absolut hinter dem stehen möchte, was er tut, käme es manchmal auch zu zeitlichen Engpässen und Verzögerungen. „Mein Anspruch ist es, hinter dem zu stehen, was ich tue. Ich lebe meine Leidenschaft aus, indem ich einfach singe!“, damit ist eigentlich alles gesagt und wir freuen uns auf 2018 mit zwei neuen Alben und einigen Bühnenauftritten.
Ein Konzert in kleinem Rahmen gibt er im April im First Stage Theater in Hamburg. Mit dem Gitarristen Pivo Deinert singt er seine größten Hits aus mehreren Studioalben und eigene Favoriten in akustischen Versionen.

© Stephan Drewianka

© Stephan Drewianka

Auch steht er seit 2015 regelmäßig für einige Auftritte im Jahr mit dem „Milestones-Project“ als Teil einer vierköpfigen Gruppe auf der Bühne. Wir wollten wissen, wie es dazu kam und was ihn daran reizt. Seine drei Kollegen, bekannt aus dem Musicalbereich, und er, performen hierin die größten Meilensteine der Musikgeschichte. Volkan überlegt kurz, und erklärt dann schmunzelnd, dass ein Künstler immer abwägen muss, was er tut. Sicher gäbe es auch so etwas, wie Heimweh nach der Bühne, aber alles täte man dafür auch nicht. Er ist ein bodenständiger Mensch und muss, wie in dem Gespräch immer wieder mehr als deutlich wird, auch hinter den Dingen stehen, die er tut. An dem Projekt reizte ihn vor allem, dass es eine Herausforderung gewesen sei. Etwas völlig Neues für ihn, was es so noch nicht gegeben habe. „Ich könnte das nicht mein ganzes Leben machen, das möchte ich auch nicht. Ein Künstler macht zwar Kunst, aber er muss auch sehen, womit er sein Geld verdient. Hier habe ich beides. […] Anfangs war das auch ein wenig kompliziert, weil ich nicht der typische Chorsänger bin. Als Solosänger bin ich natürlich auch daran gewöhnt, Gas zu geben, wenn ich eine Passage habe. Hier kamen dann Leute auf mich zu, die mir gesagt haben, dass ich das in diesem Projekt etwas anders angehen muss. Das ist eben eine Vierer-Geschichte, man muss nicht zu wenig, aber man darf auch nicht zu viel machen. Daran musste ich mich ehrlich gesagt ein bisschen gewöhnen. Ich bin lieber auf der Bühne und habe die volle Verantwortung für die gesamte Band und gebe dann wilde Handzeichen, auf die die Leute dann hören. Ich finde auch, das ist der Job eines Frontmannes. Das musste ich ein wenig zurückstellen, aber es hat mir auch ganz gut getan. Das ist auch eine Erfahrung.“ Er erzählt, dass sie kürzlich eine Probe gehabt hätten, die ihnen allen eine Menge Spaß gebracht habe. Sie alle haben ihre Fehler gemacht und gemeinsam herzlich darüber gelacht. Mittlerweile seien sie ein eingespieltes Team, und wenn sie vor dem Publikum stehen, wird es klappen, wie immer. Vielleicht wird es den ein oder anderen kleinen Fehler geben, aber auch diese seien seiner Meinung nach vertretbar, so lange jeder sein Bestes gebe und Missgeschicke nicht inflationär auftreten. Er zitiert Harry Connic Jr., der auf die Frage, ob es denn nicht schwierig sei, derart perfektionistisch zu sein geantwortet habe, es ginge nicht darum, Menschenleben zu retten. Entertainment soll Spaß bringen und genau das ist auch sein eigener Anspruch. Authentisch wirken und Freude vermitteln. Natürlich verliert es für das Publikum den Reiz, wenn Fehler sich häufen – dann sollte man dringend an seiner Einstellung arbeiten, aber so weit lässt man es am besten gar nicht erst kommen, sinniert er.

Dass Volkan Baydar ein sehr vielseitiger Mensch ist, ist kein Geheimnis. Spätestens ein Blick auf seine Webseite verrät noch eine Fülle an Details. Schauspielstudium, Kompositionen für Werbungen, Filme, eigene Projekte, er produziert selbst im eigenen kleinen Studio… Man hat also alles aus einer Hand. Musik ist seine große Leidenschaft. Wie alles im Leben haben auch die Leidenschaften ihre Hochphasen, die dann und wann ausgelebt werden. Dennoch steht das Singen, bei ihm noch immer an oberster Stelle. Zwar schreibt er auch gern, und es bereitet ihm große Freude, wenn ihm Texte manchmal einfach „zufliegen“, und er binnen weniger Stunden einen Text fertig machen kann, doch das Singen ist einfach der direkteste Weg etwas zu transportieren. Schreiben und auch selbst Produzieren sei mehr Aufwand und mehr Arbeit, überlegt er, während er auf der Bühne stehen und singen als Vergnügen empfindet. „Da muss ich einfach nur machen, da singe ich einfach.“
Es gäbe Phasen des Produzierens, doch da habe er sich nie sonderlich hinter geklemmt – er selbst sieht sich nicht als Produzent, der tagelang im Studio sitzt, aufnimmt und abmischt. Auch hat er bereits auftragsweise geschrieben. Doch auch hiermit kann er sich auf Dauer nicht identifizieren. Es sei eine Form der Kunst, die es geben müsse, und die er sehr schätzt, aber keine, die er ausleben kann und möchte.

Nach dem Besuch der Musicalschule ging er nach New York um dort Method Acting zu studieren. Doch auch Schauspieler möchte er nicht sein. Es sei sehr zeitintensiv, sich ausschließlich darum zu kümmern, doch hin und wieder nimmt er sogar in diesem Bereich kleinere Arbeiten an, wenn es sich ergibt und ihm das Projekt zusagt. Für ihn funktioniere es ganz gut, die Projekte so anzunehmen, wie sie kommen und ihn ansprechen, aber um unsere Frage final zu beantworten, sagt er fest: „In erster Linie bin ich Sänger und Songschreiber, würde ich sagen. Dann kommt die Produktion und alles andere.“

Das Interview gestaltet sich mehr und mehr zu einem überaus interessanten und teilweise recht tiefgehenden Gespräch, was uns dazu verleitet, nach dem Menschen Volkan Baydar zu fragen. Wonach entscheidet er, welche Dinge sind ihm wichtig und welche Wünsche hat er für sich selbst?
„Das ist kein großes Geheimnis, ich bin ein Bauchentscheider! Ich glaube, alles hat seine Zeit und im Grunde gehe ich immer sehr nach meinem Gefühl. Das merke ich dann auch körperlich, wenn eine Entscheidung ansteht, und wenn mir etwas wiederstrebt, sieht man es mir sofort an. Ich bin dann lustlos, müde, und auch auf der Bühne sieht man mir das an. Ich finde es übrigens wichtig, das zuzulassen, denn ich bin auch keine Maschine. Ich mag diese Entertainer nicht, die immer alles gleich machen, und die den Anspruch haben das Publikum muss belustigt werden. Nein! Ich glaube, das Publikum hat ein Recht auf Authentizität, nicht auf Belustigung.
Ich bin Bauchentscheider, aber wenn es drauf ankommt, finde ich wichtig, dass man den Kopf einschaltet. Das heißt, es ist wahrscheinlich 60 % Bauch und 40 % Kopf. Das musste ich auch ein bisschen lernen, weil ich hier und da natürlich auch die Erfahrungen gemacht habe. Ich bin mittlerweile 46, dementsprechend sind Dinge passiert, wo ich dann im Nachhinein auch überlegt habe – hm hätte ich das anders gemacht, hätte ich viel Geld, Mühe oder auch Nerven gespart. Ich entscheide gern verrückt, wenn ich weiß was ich will. Manchmal finde ich schwierig herauszufinden, was ich möchte. Gerade heute, wo man die Möglichkeit hat, sich im Internet über alles zu informieren, finde ich es oft schwierig, gerecht und fair zu sein. Wahrheiten sind meistens nicht schwarz weiß und da muss ich auch mal in mich gehen, und mein Bauchgefühl ignorieren. Wenn ich aus dem Bauch heraus über irgendwelche Dinge wütend werde, ist es ratsam einmal zu überlegen, woher diese Wut kommt und sie aufzulösen. Ich bin sensibel in gewissen Bereichen und denke dann lieber einmal öfter darüber nach. Auch bin ich im Grunde genommen niemand, der sich gern Konventionen anpasst. Ich lasse mich nicht gern einsperren. Wenn ich mich unter Druck gesetzt fühle, dann klappt die Sache nicht, dann fällt meine Lust gegen Null. Aber wenn ich Lust auf eine Sache habe, und wenn ich wirklich möchte, dann mache ich das. Dann würde ich auch auf einen Kran klettern. Eine verrückte Sache war zum Beispiel eine Fahrt nach Budapest. Eigentlich wollte ich mit einer Freundin nach Berlin fahren, aber unterwegs hat sich die Idee entwickelt, einfach weiter zu fahren und wir sind dann spontan nach Budapest weiter gefahren.“

Er überlegt kurz, und blendet den Umgebungslärm während wir uns unterhalten scheinbar völlig aus. „Meine Eltern haben gesagt, ich bräuchte eine abgeschlossene Berufsausbildung, das sei gut für die Rente. Ich weiß nicht, ob das so ist. Ich bin eigentlich jemand, der lieber im Jetzt lebt – also ich denke auch an später, aber ich versuche jetzt nicht Dinge zu machen, oder eben auch nicht zu tun, nur damit ich in hundert Jahren mehr Geld habe. Das bin nicht ich.“

Als wir ihn nach seinen Wünschen befragen, die gern auch utopisch sein dürfen, braucht er gar nicht lange zu überlegen. Mit einem kurzen Grinsen erklärt er, er sei zu uneigennützig, um sich Geld oder Reichtum zu wünschen. Er sei relativ geerdet, seit er seinen Sohn habe, und seiner Meinung nach kommen und gehen die oberflächlichen Dingen ohnehin. Sein Hauptwunsch, wenn er sich wirklich etwas aussuchen dürfte, wäre es, einmal seine absolute Mitte zu finden. Er erklärt es folgendermaßen. „Ich mache viel Yoga und Meditation. Ich mache generell viele Dinge um herauszufinden, worum es auf der Welt geht. Im weitesten Sinne, herauszufinden, was ist „Gott“, wobei ich Gott selten benutze, da ich nicht religiös bin. Aber ich bin mir sicher, dass das in mir drin ist. Und das ist ein ganz großer Wunsch. Wenn ich diesen Wunsch erfüllt bekäme, hätte sich alles andere auch für mich erledigt.“
Es gehe also darum an einen Punkt zu gelangen, an dem man völlig mit sich selbst im Einklang sei. Ein Lächeln stiehlt sich auf seine Lippen, als er sinniert, dass er sich dies im Grunde genommen für alle Menschen wünscht. „Ich habe das Gefühl, dass Menschen an sich im Grunde genommen gut sind. Ich glaube, dass jeder Mensch einen guten Kern hat, dass wir alle irgendwie verbunden sind und zusammengehören.“ Leider haben Menschen genau das verlernt und sehen stets das Schlechte, was sie gegeneinander aufbringt. Beinahe wie ein selbstzerstörender Virus. „Wenn schon der Weihnachtsmann vorbei kommt, dann kann man sich auch so etwas wie Weltfrieden wünschen, finde ich. Aber das ist ja auch kein Zustand temporärer Waffenstille, sondern kommt dann, wenn jeder erkannt hat, was ich gerade sage. Dann wären auch viele andere Probleme geklärt.“

Er sinniert darüber, dass Menschen immer häufiger ein großes Problem mit der Zeit haben, obgleich sie alle Möglichkeiten haben, diese effektiv zu nutzen. Zeitsparende Geräte, vieles könne von zu Hause aus erledigt werden und dennoch ist man ständig in Eile und rege sich darüber auf, wenn andere sich nicht dem eigenen Tempo unterwerfen. Entschleunigung heiße das Zauberwort, Leute haben das Gefühl zu viel leisten zu müssen und seien daher auch so hektisch. „Ich glaube, je mehr man weiß, wer man selbst ist, und was man tut, desto weniger versucht man einen Zustand zu erreichen, sondern in dem Zustand in dem man ist, glücklich zu sein. Ich glaube das bin ich, jemand der das versucht und das wünsche ich auch anderen.“

Dass er ein Mensch ist, der viel aus dem Bauch heraus entscheidet, zeigt auch sein Werdegang und seine Ansichten zu Hobbies, die man hat oder haben kann. Es muss nicht perfekt sein, so lange es sich für einen selbst perfekt anfühlt. Er selbst habe schon als Kind gesungen und die Aufnahmen besäßen seine Eltern heute noch. Die Idee damit Geld zu verdienen, hätte er erst gar nicht gehabt. Wichtig war ihm, die Schule zu beenden und als der angestrebte Studiengang dann nicht funktionierte, wurde es eben die Aufnahmeprüfung für die Stage School, von der eine Freundin ihm erzählte. Er habe bereits früh gelernt, die Zeichen für sich richtig zu deuten und damit seinen Weg gemacht. 1997 spielte er im Musical Pico, welches im Hamburger Delphi Showpalast sehr erfolgreich lief, die Hauptrolle, ehe sein Weg ihn weiter in die Staaten führte.

Auch später hat er Dinge einfach getan, weil sie ihm Freude bereitet haben. „Ich nehme Bassunterricht, nicht weil ich Bassist werden möchte, sondern weil es mir Spaß macht.“, erzählt er uns. Auch habe er Trompete gelernt, spielt ein wenig Schlagzeug und Klavier. Sein Anspruch ist nicht die technische Perfektion, sondern der Ausdruck. Wenn man vermitteln kann, dass man selbst Freude an seinem Tun hat, dann spüren andere das auch. „Versuche die Anderen zu überzeugen, indem du ihr Herz eroberst!“, und das kann seiner Meinung nach auch jemand, der technisch nicht perfekt ist.
Wie es sich für ihn anfühlt, wenn seine Songs gecovert werden? Das findet er super. Es sei eine große Ehre für einen Künstler, wenn andere das so gut finden, und versuchen es so zu bedienen und ähnlich zu singen, wie man selbst. „Das geht nicht, jeder ist einzigartig und muss es so machen, wie er es kann, aber trotzdem finde ich das toll.“

Zuletzt erfragen wir noch, ob es eine Option für ihn wäre, Workshops zu geben. Generell findet Volkan die Idee gut, nur müsse dies zeitlich passen. Es sei immer schön, Fortschritte zu beobachten. „Erklären kann ich glaube ich ganz gut.“, schmunzelt er. Davon sind auch wir überzeugt, hätten wir ihm doch noch viel länger zuhören können.

Vielen Dank Volkan Baydar für dieses spontane und sehr ausführliche Gespräch.


Interview von Andrea, Foto von Astrid