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Die Päpstin – Countdown in Hameln – Interview mit Caroline Zins

Von der Ausbildung in Wien an der MUK nach Staatz und Wilfersdorf, um schließlich drei Jahre in Hildesheim am Theater für Niedersachsen zu verbringen. Bei der Uraufführung von SHYLOCK! in Pforzheim übernahm Zins die Rolle der Jessica. Seit 2018 gehört Caroline Zins zum Musical Ensemble der Spotlight Musicals und durfte die Zuschauer in Hameln zuletzt als Agnes Cole verzaubern.

Bühnenlichter.de hatte im Rahmen der Proben zur dritten Spielzeit der “Päpstin” in Hameln die Gelegenheit ihr ein paar Fragen zu stellen.

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© Serge Voss Photography

Beim 10. Heinrich Strecker Gesangswettbewerb hast du kürzlich sozusagen drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. 1. Platz im Gesangswettbewerb, sowie Publikumspreis und den Preis der Bühne Baden hast du mit nach Hause genommen. Was bedeutet das für Dich?

Das ich 3-fache Preisträgerin bei der Heinrich-Strecker Cross-Over-Competition geworden bin, freut mich natürlich sehr. Ich liebe Musical, finde aber Operette und Wienerlied ebenso spannende Genres und da war es natürlich klasse sich mal wieder mit mehreren Stilen gleichzeitig zu beschäftigen. Neben einem schönen Preisgeld habe ich auch einen Stückvertrag an der Bühne Baden gewonnen und da ich schon immer gerne mal an diesem Haus spielen wollte, war das natürlich das schönste Geschenk!

2018 warst du mit dem „Medicus“ in Hameln und hast den Zuschauern als Agnes Cole Gänsehaut gezaubert. Dieses Jahr bist du in der „Päpstin“ als Gudrun, Johannas` Mutter, zu sehen. Inwieweit unterscheiden sich diese beiden Persönlichkeiten oder gibt es sogar Gemeinsamkeiten?

Ja, diesmal bin ich als Mutter Gudrun auf der Bühne. Die beiden Rollen haben doch einige Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede. Agnes Cole im “Medicus” ist totkrank und man weiß,dass sie nicht mehr lange zu leben hat. Gudrun ist gesund, leidet aber unter einem gewalttätigen und herrschsüchtigen Ehemann, der ihr seinen Glauben aufzwingt. In den Szenen zwischen Gudrun und Johanna als Kind merkt man aber deutlich, wie tief ihre Zuneigung zu ihrem Kind ist.

Neben deiner Rolle als Gudrun, hast du auch eine Cover-Position und zwar als Johanna. Welche Aufgaben hast du als Cover?

Genau ich habe ein Päpstin-Cover. Das bedeutet für mich, dass ich die Rolle einstudiert habe um im Notfall spielen zu müssen!

Du durftest Ende November beim öffentlichen Reading des neuen Musicals „Cleopatra“ eben jener Figur erstes Leben einhauchen. Was kannst Du über diese Produktion erzählen?

Das Reading zu ,Cleopatra‘ war für mich eine ganz neue Erfahrung. Ich kenne den Komponisten und die Librettisten schon ewig und hab mich sehr geehrt gefühlt, als sie mich gefragt haben, ob ich die Cleopatra machen würde. Es ist ein komplett neues Stück und die Musik ist wirklich wunderschön, vor allem Cleopatras Solo ,Was von mir bleibt‘ – das ich auch im Studio einsingen durfte-geht mir besonders unter die Haut. Beim Reading wurde Cleopatra nun erstmal der Öffentlichkeit präsentiert und man wird sehen, wie es weitergeht mit dem Stück! Ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn es wirklich den Sprung auf die große Bühne schafft und ich dann wieder als Cleopatra dabei sein kann.

Weihnachtszeit in Hameln: Worauf freust Du dich am meisten?

Hameln ist wirklich eine herzige Stadt! Vor allem der Weihnachtsmarkt und die Fachwerkhäuser gefallen mir besonders gut. Letztere gibt es in Wien ja gar nicht zu sehen. Leider ist es zu dieser Jahreszeit immer so verregnet und kalt sonst wäre eine Fahrt auf der Weser auch einmal sehr spannend!

Vielen Dank für dieses tolle und interessante Interview!

Bühnenlichter.de wünscht Dir, liebe Caroline, alles Gute für die berufliche und private Zukunft!


Interview: Anna-Virginia

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