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Das Phantom von Opa in Stuttgart, August 2017

„Das Phantom von Opa“ – Familienspaß für Groß und Klein im Stuttgarter Theaterhaus!

Christian Berg ist bekannt für seine Familienmusicals. Darunter zählten in der Vergangenheit u.a. „Vom Fischer und seiner Frau“, „Oliver Twist“ und „Das Gespenst von Canterville“. Mit „Das Phantom von Opa“ hat der Cuxhavener in Zusammenarbeit mit Petter Bjällö und Paul Glaser nun sein neuestes Musical auf die Beine gestellt und damit im Frühjahr bereits das Hamburger Publikum begeistert. Am 10. August 2017 feierte das Stück nun Premiere im Theaterhaus Stuttgart. Bühnenlichter.de war zwei Tage nach der Premiere vor Ort und wurde in gut 1 Stunde und 40 Minuten Show mit auf eine ganz besondere Reise genommen…

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(© Natascha Balß)

Opa (Petter Bjällö), ein erfolgreicher Opernsänger, betritt singend die Bühne. Plötzlich verspürt er einen stechenden Schmerz in der linken Brust und sackt auf der Couch zusammen. Ein Engel taucht auf und möchte ihn abholen und in den Himmel bringen. Opa stirbt. Seine Schwiegertochter Andrewa (Ute Geske) und Enkelin Christin Elphaba (Alexandra Kurzeja) haben aber keine Zeit und auch keine Lust zu trauern, denn schließlich wollen sie schnellstmöglich an das Erbe des Opas und ihrem Exmann bzw. Vater zuvorkommen. Erstmal wird Opas Katze Glitzerbella in ein Tierheim verfrachtet, bevor es dann zur Testamentseröffnung geht, bei der die beiden Frauen sowie Opas Diener Johann (Christian Berg) erscheinen. Zum Entsetzen von Andrewa und Christin Elphaba ist die Voraussetzung für das Erbe, dass sich gut um Opas Katze gekümmert wird. Chaotisch geht es weiter, denn Glitzerbella ist nicht mehr im Tierheim und Opa kehrt als Phantom wieder zurück, da er in der Eile sein Gebiss vergessen hat. Doch das soll noch nicht alles sein, denn auf der Suche nach dem Stubentiger müssen Andrewa und Christin Elphaba nach Hakuna Matata und treffen u.a. auf den „Zauberer von Oz-nabrück“, den „Laien King“, „Die Schöne und das Biest“ und den „Fischer ohne seine Frau“…

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(© Natascha Balß)

Obwohl es sich hier um ein kleines Ensemble mit nur vier Darstellern handelt, fehlt es an nichts. Blitzschnelle Kostümwechsel sorgen für Verwunderung. War doch die Prinzessin eben noch der alte Opa, der Vampir kurz vorher noch ein Penner oder der „rocky-ge“ Boxer der „Laien King“.

Die Musik zu dem Familienspaß liefert der Produzent und Komponist Paul Glaser. Der Schwede komponierte auch bereits schon die Lieder und Melodien für „Vom Fischer und seiner Frau“ und „Das Gespenst von Canterville“. Und auch für das kommende Weihnachtsstück „Rapunzel – Alte Zöfpe, neu geschnitten“ (Premiere am 24. November 2017 in der Komödie Winterhuder Fährhaus in Hamburg) darf das Publikum sich auf seine Musik freuen.

Fazit: „Das Phantom von Opa“ bringt Gags am laufenden Band. Und wiedereinmal mehr schafft es Christian Berg gekonnt mit seiner ganz eigenen Art und einer gewissen Portion Leichtigkeit, sein Publikum von Anfang an abzuholen und durch einen kurzweiligen Abend zu führen. Auch wenn es sich bei seinen Musicals um Stücke für Kinder ab 5 Jahren handelt, so befassen sich diese aber immer auch mit ernsteren Themen, die hier für die Kleinen spielerisch umgesetzt werden. Und dennoch kommen Bergs Botschaften auch bei den Erwachsenen an und regen zum Nachdenken an.

Noch bis zum 20. August hat man die Möglichkeit, das Musical im Stuttgarter Theaterhaus zu sehen, bevor es dann ab dem 26. August 2017 im St. Pauli Theater in Hamburg weitergeht.

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(© Natascha Balß)

Informationen zu „Das Phantom von Opa“ findet ihr für Stuttgart unter www.theaterhaus.de und für Hamburg unter www.st-pauli-theater.de

(Fotos & Text: © Natascha Balß)

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