Best of 2017 – LUKAS JANISCH im Interview

Jahr für Jahr bildet die Stage School Hamburg Talente im Bereich Schauspiel, Tanz und Gesang aus. Die sehr anspruchsvolle Ausbildung fordert die jungen Menschen enorm und endet mit der Abschlussprüfung vor einer 5-köpfigen Fachjury. Die 10 Besten des aktuellen Jahrgangs, sind nun mit ihren eigenen Soloprogrammen im Rahmen der Show „Best of 2017“, vom 22.07.2017 bis zum 29.07.2017 live zu erleben. Sie haben sich durch ihre außergewöhnlichen Leistungen bewiesen und sich durch ihre Bühnenpräsenz, ihrem Können und der Liebe zu ihrem Job gegen andere Talente durchgesetzt.

Um Euch die zehn Ausnahmetalente besser vorstellen zu können, durften wir kleine Interviews führen. Alle 10 Künstlerinnen und Künstler bekamen die vier gleichen Fragen gestellt und wir haben sehr interessante Antworten erhalten:

LUKAS JANISCH

Lukas Janisch - 23 Jahre - Credit Alex Bach

Credit Alex Bach

Wann war für Dich klar, dass Du auf der Bühne stehen möchtest und was waren die ausschlaggebenden Gründe dafür?

Als ich etwa sechs Jahre alt war, habe ich zum ersten Mal die DVD von Andrew Lloyd Webbers „Cats“ geguckt, versteckt, durch den Türspalt, da meine Eltern mich schon ins Bett geschickt hatten (lacht) . Und von da an wusste ich, ich will das auch machen.

Deine Ausbildung an der Stage School Hamburg ist nun beendet. Wie fühlt es sich für Dich an, unter den zehn Besten zu sein und hast Du das erwartet?

Also genau genommen sind wir nicht zwangsläufig die zehn Besten, da das ja immer nur subjektiv wahrgenommen werden kann, sondern unsere zehn Soloprogramme haben die Jury am meisten überzeugt. Aber sein eigenes „Baby“, an dem man die letzten Monate nahezu pausenlos gearbeitet hat und Schweiß, Tränen und tatsächlich auch Blut vergossen hat, beim „Best Of 2017“ zeigen zu können, ist wirklich ein unbeschreiblich tolles Gefühl. Schöner kann der Abschluss dieser drei Jahre nicht sein.

Erwartet hatte ich es mir nicht, oh nein. Noch bis vor einer Woche vor der Prüfung habe ich Teile geändert, Dinge rausgenommen und selbst am Tag der Prüfung war ich mir unsicher, ob das, was ich da mache, überhaupt bei der Jury ankommen wird.

Anscheinend hat es ihnen dann doch gefallen. (lacht)

Vom 22.-29. Juli 2017 finden die zehn Soloprogramme der „Best of 2017“ statt. Wie bereitest Du Dich darauf vor und was kannst Du uns schon heute über Deinen Auftritt verraten?

Ab dem 17. Juli beginnen für uns die Proben, bei denen wir unser Soloprogramm an die, im Vergleich zur Schulbühne, doch viel größere Bühne des First Stage Theaters anpassen, noch den letzten Feinschliff verpasst bekommen und unser gemeinsames Finale einstudieren.

In meinem Soloprogramm bin ich ein Klavierstudent, der hoffnungslos verliebt ist in eine Hornistin an seiner Uni. Doch als er sich endlich traut, sie anzusprechen, sagt sie ihm, dass sie noch am selben Tag wegziehen werde. Natürlich ist er am Boden zerstört, aber, soviel darf ich verraten, es gibt für ihn doch ein Happy End.

Wo siehst Du Deine persönlichen Ziele? In welchen Stücken möchtest Du unbedingt mal mitspielen und warum?

Mein persönliches Ziel ist es, wo immer es mich auch hinverschlägt, nie die Freude an der Musik, dem Tanzen und Spielen zu verlieren und weiterhin dafür zu brennen und so viel dazuzulernen wie nur irgendwie geht.

Mein größter Wunsch ist es, bei „Cats“ mitzuspielen, da es von Anfang an, sogar durch einen Türspalt (lacht), meine Faszination entfacht hat. Aber auch in einer Uraufführung mitzuwirken und eine Rolle das „erste Mal“ spielen zu dürfen, wäre ein richtiges Träumchen für mich.

Interview: Natascha